„Mangkhut“ in Hongkong: Heftigster Taifun seit Jahrzehnten

„Mangkhut“: Heftigster Taifun in Hongkongs Geschichte

Tote, Verletzte, Erdrutsche, Flutwellen, entwurzelte Bäume und beschädigte Gebäude – Taifun „Mangkhut“ hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Er ist einer der heftigsten Stürme der Geschichte des Landes.

In Hongkong sorgte Taifun „Mangkhut“ für Rekordüberschwemmungen.
In Hongkong sorgte Taifun „Mangkhut“ für Rekordüberschwemmungen.

Foto: imago/ZUMA Press/Jayne Russell

Er ist der heftigste Sturm, den Hongkong seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1946 je gesehen hat. Behörden teilten mit, dass Taifun „Mangkhut“ in Hongkong Rekordflutwellen verursachte, etwa 1.500 Bäume entwurzelte und 400 bis 500 Fenster in der ganzen Stadt zerstörte, schreibt die chinesische Zeitung „South China Morning Post“.

In Hongkong beschädigte „Mangkhut“ Häuser und ließ Fensterscheiben zerbrechen.
In Hongkong beschädigte „Mangkhut“ Häuser und ließ Fensterscheiben zerbrechen. Foto: imago/Xinhua/Wang Shen

In China sterben vier Menschen durch den Taifun

Der Sicherheitsminister der Stadt, John Lee Ka-chiu, sagte der Zeitung, dass fünfmal so viele Notrufe und Berichte über Verletzte eingegangen seien wie vergangenen August, als Taifun „Hato“ die Region traf. Die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtet, dass der Sturm in der chinesischen Provinz Guangdong vier Menschen tötete.

Auf den Philippinen ist die Anzahl der bisher gemeldeten Todesopfer noch deutlich höher. Mehr als 50 Menschen soll „Mangkhut“ dort getötet haben. Viele von ihnen kamen bei Erdrutschen ums Leben. Der Taifun erreichte am Samstag Rekordwindstärken.

Der Wissenschaftsminister von Hongkong teilte mit, dass die Windgeschwindigkeiten im Auge des Taifuns 250 Kilometer pro Stunde erreichten, nachdem er auf Luzon auf den Philippinen auf Land getroffen war. Auch die Überschwemmungen in Hongkong erreichten Rekorstände. Sie waren die höchsten, die seit 1904 gemessen wurden.

Entwurzelte Bäume in Shenzhen.
Entwurzelte Bäume in Shenzhen. Foto: imago/Xinhua

In Hongkong beginnen nach „Mangkhut“ die Aufräumarbeiten

Der chinesische Wetterdienst teilte mit, dass „Mangkhut“ einer der zehn größten Stürme war, die der Süden von China ​seit 1949 erlebt hat. Der Taifun zog von der Küstenregion weiter nach Nordwesten. In der Region Guangxi schwächte er zu einem Tropensturm ab. Weitere Regionen, die der Sturm durchqueren soll, sind Guizhou, Chongqing und Yunnan.

In der Zwischenzeit haben in Hongkong die Aufräumarbeiten begonnen, berichtet „Reuters“. Straßen werden von Schutt und entwurzelten Bäumen befreit. An den Flughäfen wurde der Flugverkehr wiederaufgenommen. In einigen der 20.000 Haushalte, die keinen Strom mehr hatten, wird noch an der Wiederherstellung der Versorgung gearbeitet.

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