USA: „Florence“ ist immer noch lebensbedrohlich

USA: „Florence“ ist immer noch lebensbedrohlich

Obwohl Hurrikan „Florence“ zum Tropensturm herabgestuft worden ist, ist er immer noch gefährlich. Die Zahl der Todesopfer hat sich noch einmal erhöht, und das Wasser steigt weiter.

Ein Auto steht auf einer überschwemmten Straße in Wilmington in North Carolina.
Ein Auto steht auf einer überschwemmten Straße in Wilmington in North Carolina.

Foto: imago/UPI Photo/Ken Cedeno

5 Menschen kamen ums Leben, nachdem Hurrikan „Florence“ am Freitag auf Land getroffen war. Obwohl sich der Sturm seither abschwächt, hat sich die Zahl der Toten weiter erhöht. Die Behörden des US-Bundesstaates North Carolina teilten mit, dass mindestens sieben Menschen ums Leben kamen, berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“.

Der Sturm ist immer noch katastrophal

Drei weitere Todesfälle seien noch nicht bestätigt. Die Behörden in South Carolina vermeldeten einen Todesfall. „Dieser Sturm ist immer noch katastrophal und lebensbedrohlich“, sagte der Meteorologe Zack Taylor zu „Reuters“. Die Windgeschwindigkeiten haben zwar nachgelassen, doch die Regenfälle sind immer noch enorm.

„Das Sturmsystem entlädt epische Mengen an Regen“, sagte der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper. Die Pegelstände von Flüssen in den betroffenen Gebieten würden noch tagelang, nachdem der Regen aufgehört hat, steigen. Die Behörden warnten vor Erdrutschen, Tornados und Sturzfluten.

In North Carolina mussten etwa 50 Menschen, die in ihren Häusern festsaßen, mit Helikoptern gerettet werden. 26.000 befinden sich in Schutzräumen. Viele Straßen wurden gesperrt. 761.000 Menschen sind ohne Strom. In Fayetteville im Innern North Carolinas wurden Tausende Bewohner dazu aufgefordert, ihre Häuser bis Sonntagnachmittag zu verlassen.

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