USA: „Florence“ trifft auf Land – 5 Tote in North Carolina

USA: „Florence“ trifft auf Land – 5 Tote

„Florence“ hat die Küste von North und South Carolina erreicht. Der Hurrikan sorgt für Überflutungen, entwurzelte Bäume und tötete fünf Menschen. Obwohl mittlerweile herabgestuft, ist er immer noch gefährlich.

„Florence“ sorgt für Überschwemmungen und Stromausfälle.
„Florence“ sorgt für Überschwemmungen und Stromausfälle.

Foto: imago/ZUMA Press/Michael Candelori

Florence“ näherte sich langsam, doch sie traf die US-Bundesstaaten dennoch mit voller Wucht. In North Carolina tötete der Hurrikan fünf Menschen. Eine Mutter und ihr Baby wurden von einem Baum getötet, der auf ihr Haus in Wilmington stürzte, berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“.

In New Bern wurden mehr als 100 Menschen vor Überflutungen gerettet 

In Pender County starb eine Frau an einem Herzinfarkt. Die Rettungskräfte konnten sie wegen der Verwüstung, die der Sturm anrichtete, nicht erreichen. Zwei weitere Menschen starben in Lenoir County, einer durch einen Stromschlag, ein weiterer stürzte, als er nach seinen Hunden sehen wollte.

In New Bern traten Flüsse über ihre Ufer und überfluteten die Straßen der 30.000-Einwohner-Stadt. Mehr als 100 Menschen mussten gerettet werden. Fast eine Million Häuser sind in North und South Carolina ohne Strom. Bevor „Florence“ auf Land traf, wurde sie von einem Hurrikan der Kategorie 3 auf einen der Kategorie 1 herabgestuft. Mittlerweile hat sie nur noch die Stärke eines Tropensturmes.

Der Sturm bleibt gefährlich

Trotzdem bleibt der Sturm gefährlich. Denn er bringt starke Regenfälle mit sich. „Die Regenfälle werden katastrophale Sturzfluten und anhaltende Überflutungen durch Flüsse verursachen“, sagte das amerikanische Hurrikanzentrum „Reuters“. Weil sich der Sturm nur sehr langsam über North und South Carolina fortbewegt, könnte er in den kommenden Tagen große Teile der Staaten überschwemmen.

In North Carolina sind 22.600 Menschen in 150 Schutzräumen untergebracht. In South Carolina sind es 7.000. Bereits am Mittwoch und Donnerstag hatten die Ausläufer des Hurrikans zu Überschwemmungen und Stromausfällen geführt. Tausende Flüge wurden gestrichen und die Flughäfen von Charleston, Wilmington und Myrtle Beach wurden geschlossen.

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