Taifun „Mangkhut“: Todesopfer auf den Philippinen

Taifun „Mangkhut“: Todesopfer auf den Philippinen

Taifun „Mangkhut“, der bislang stärkste tropische Wirbelsturm des Jahres, hat die Philippinen erreicht. Im Norden der Insel Luzon sorgte er für Stromausfälle und Überflutungen. 12 Menschen sollen ums Leben gekommen sein.

Schon bevor er auf Land traf, sorgte „Mangkhut“ für starken Regen und Überflutungen.
Schon bevor er auf Land traf, sorgte „Mangkhut“ für starken Regen und Überflutungen.

Foto: imago/Pacific Press Agency/Sherbien Dacalanio

Mit der Kraft eines Hurrikans der Kategorie 5 traf Taifun „Mangkhut“ heute in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) auf die nordöstliche Küste der Philippinen. Augenzeugen berichteten der „Washington Post“, dass der Sturm Dächer abdeckte und der Strom in der Region ausfiel.

12 Menschen sollen ums Leben gekommen sein

Das philippinische Rote Kreuz veröffentlichte ein Video, das zeigt, wie in Tuguegarao im Norden der philippinischen Insel Luzon die Flut anstieg. 

Die „Washington Post“ berichtet, dass es laut den Behörden 12 Tote gebe. Bei einem Erdrutsch in der Region Cordillera sollen laut der Nachrichtenagentur „Reuters“ zwei Helfer ums Leben gekommen sein, die versuchten Verschüttete zu befreien. Der Bürgermeister der Stadt Bagui sagte „Reuters“, dass bei den Erdrutschen drei Menschen starben. Sechs weitere würden vermisst.

Ob sich die beiden toten Helfer unter den drei Toten befinden, die der Bürgermeister nannte, ist unklar. Die Polizei habe zudem mitgeteilt, dass ein weiterer Toter in einem Fluss in Manila gefunden wurde. Laut einem bisher unbestätigten Bericht, soll es zudem auch in der Gemeinde Aparri Tote oder Verletzte geben, berichtet die „BBC“. 

In den Gebieten, in denen der Taifun wütet, sind Straßen überflutet und der Verkehr steht still. Flughäfen sind geschlossen. Bilder des philippinischen Roten Kreuzes zeigen die Zerstörung, die der Taifun, der auf den Philippinen auch „Ompong“ genannt wird, anrichtet. 

China bereitet sich auf den Taifun vor

Während „Mangkhut“ auf den Philippinen wütet, bereitet sich China auf seine Ankunft vor. In Fujian im Südosten des Landes wurden laut der „Washington Post“ 51.000 Menschen von Fischerbooten evakuiert.

Die chinesische Fluggesellschaft Cathay Pacific kündigte an, alle ihre Flüge zwischen 2.30 Uhr (Ortszeit) am Sonntag und 4 Uhr (Ortszeit) am Montag zu streichen.

Das Auswärtige Amt  warnt Reisende seit Mitte dieser Woche vor  „Mangkhut“. Es fordert Reisende in den Regionen, die von dem Taifun betroffen sind, dazu auf, die Hinweise der lokalen Behörden einschließlich möglicher Evakuierungen unbedingt zu beachten.

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