Hurrikan „Florence“ trifft Freitag auf Land: Tausende Flüge gestrichen

Hurrikan „Florence“: Tausende Flüge gestrichen

Die Sturmausläufer von Hurrikan „Florence“ haben an der US-Küste bereits für heftige Überschwemmungen gesorgt. Tausende Flugverbindungen wurden gestrichen und zahlreiche Maschinen umgeleitet.

Mila Krull
Eine Straße in den USA ohne Strom. Die Ausläufer von Hurrikan „Florence“ sorgten in der Nacht zu Freitag für Stromausfälle.
In der Nacht zu Freitag waren zahlreiche Gebiete in den US-Bundesstaaten North und South Carolina ohne Strom.

Foto: imago/UPI Photo

In den USA hat der gefürchtete Hurrikan „Florence“ die Küste erreicht. Obwohl der Sturm mit geringen Windgeschwindigkeiten mittlerweile in die Kategorie 1 herabgestuft wurde, bergen die starken Regenfälle nach wie vor Gefahren. Das National Hurricane Center in Miami warnte vor Fluten an Küsten und im Hinterland. Bereits am Donnerstagabend (Ortszeit) waren viele Orte überschwemmt und Flüsse über die Ufer getreten, wie „CNN“ berichtet.

Das Auge von Hurrikan „Florence“ erreicht bald das Festland

Das Auge des Sturm soll am Freitagnachmittag (Ortszeit) auf Festland treffen. Da sich „Florence“ nur noch in einer vergleichsweise geringen Geschwindkeit bewegt, könnten die Auswirkungen des Starkregens mit großen Niederschlagsmengen auf wenig Fläche umso gefährlicher werden, heißt es.

   

Galerie: Hurrikan Florence trifft auf die US-Küste

In der Nacht zu Donnerstag fiel in North Carolina bereits flächendeckend der Strom aus. Laut „CNN“ waren mehr als 100.000 Menschen ohne elektrische Versorgung.

Mehr als 1.300 Flüge wegen des Hurrikans gestrichen

Auch der Flugverkehr ist von dem Hurrikan betroffen. Mehr als 1.300 Verbindungen wurden gestrichen – etwa 600 am Donnerstag und rund 700 für Freitag. Wie auf „FlightAware“ zu sehen war, umflogen zahlreiche Maschinen auf transatlantischen oder Inlandsflügen das Sturmgebiet weiträumig. 

Bereits am Mittwoch wurden die Flughäfen von Charleston, Wilmington und Myrtle Beach geschlossen. Auch die vielen kleinen Küstenflughäfen sind nicht mehr in Betrieb. Nach dem Hurrikan könnten nachfolgende Gewitter und Regen den Flugverkehr weiter beeinflussen, so eine Sprecherin von „FlightAware“ gegenüber „CNN“. Viele Airlines hatten im Vorfeld ihre Rücktrittsregelugen gelockert und Kunden angeboten, kostenlos umzubuchen. 

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
#Trending
Zur
Startseite