Der Präsident von Sri Lanka wollte sich während seines Fluges von Nepal zurück in seine Heimat nur ein paar Cashewkerne gönnen. Doch Maithripala Sirisena war entsetzt über die Qualität der Steinfrüchte: Sie seien nicht zum Verzehr geeignet – nicht einmal für Hunde.

Seinem Ärger machte der Staatsmann bei einem Treffen mit Landwirten im Süden Sri Lankas am vergangenen Montag Luft, wie die BBC“ berichtet. „Wer hat das genehmigt?", fragte er in die Runde. 

Sri Lankan Airlines streicht Cashewkerne aus dem Menü

Und die öffentliche Kritik blieb nicht ohne Folgen: Die Airline hat inzwischen auf den Präsidenten reagiert und die Cashewkerne aus dem Menü genommen, berichtete „Foxnews“ gestern. 

Zeugt der Wutausbruch einfach von einem besonders anspruchsvollen Genießer – oder steckt mehr hinter der Abrechnung mit der staatlichen Airline? Derzeit kursieren nämlich Gerüchte, denen zufolge Sri Lankan Airlines in den letzten Jahren in Korruptionsfälle verwickelt gewesen sein soll.

Flugzeugsnacks stoßen hitzige Debatten an

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Snack für Furore bei einer Fluggesellschaft sorgte. So stießen die Southwest Airlines mit ihrer Ansage, an Bord keine Erdnüsse mehr anbieten zu wollen, bei vielen Kunden auf heftige Kritik.