Dieser Ausflug endete denkbar tragisch: Eigentlich wollte ein Urlauber an der Ostseeküste nur seinem Hobby nachgehen und sein Glück beim Angeln versuchen. Dafür ist der Mann am Montagmorgen von Maasholm bei Schleimünde aufs Meer gefahren – und nicht zurückgekehrt.

Wie die Seenotleitung Bremen berichtet, machten sich die Angehörigen nach mehreren Stunden ohne ein Lebenszeichen so große Sorgen, dass sie am Abend gegen 20 Uhr die Rettungskräfte alarmierten.

Große Suchaktion nach vermisstem Angler auf der Ostsee

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger leitete daraufhin sofort eine umfangreiche Suche ein. Seenotrettungskreuzer, Zollboote, ein Tauchereinsatzboot der Marine, ein Küstenstreifenboot der Wasserschutzpolizei und Großsegler beteiligten sich an der stundenlangen Suche im Dunkeln. Aus der Luft suchten zudem Rettungshubschrauber der Marine die weite Meeresoberfläche ab. 

Ostseeurlauber starb vermutlich eines natürlichen Todes

Die Besatzung der „Beluga II“ sichtete schließlich das Angelboot auf der Ostsee. Leider zu spät: Der Vermisste lag leblos an Deck. Ein Marinearzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Einen Unfall oder Fremdeinwirken schließt die Polizei Flensburg aus. „Wir vermuten einen Krankheitsfall“, sagte Sandra Otte von der Polizeidirektion Flensburg.