Hurrikan „Florence“ rast auf die Ostküste der USA zu

Hurrikan „Florence“ rast auf die US-Ostküste zu

Trotz Abschwächung nähert sich Hurrikan „Florence“ weiter mit hoher Geschwindigkeit der US-Küste. Auch Hotels und Fluggesellschaften bieten bei der umfangreichen Evakuierung Hilfe an.  

Mila Krull
Hurrikan „Florence“ wird voraussichtlich am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) auf Land treffen.
Hurrikan „Florence“ wird voraussichtlich am Donnerstagvormittag (Ortszeit) auf Land treffen.

Foto: imago/ZUMA Press

Obwohl der Hurrikan „Florence“ kurz vor der US-Ostküste an Kraft verloren hat, herrscht in den betroffenen Bundesstaaten höchste Alarmbereitschaft. Nach wie vor warnen Behörden wie das National Hurricane Center vor den möglicherweise verheerenden Auswirkungen des Hurrikans der Kategorie 2. Vor allem Sturmfluten an Küste und Binnengewässern und die erwarteten heftigen Regenfälle können lebensbedrohlich sein.

„Florence“ erreicht voraussichtlich am Donnerstagvormittag die US-Küste

Aktuell befindet sich „Florence“ rund 370 Kilometer entfernt von Wilmington in North Carolina und 450 Kilometer entfernt vom berühmten Myrtle Beach in South Carolina.

Die ersten Ausläufer des Sturms werden voraussichtlich am Donnerstagvormittag (Ortszeit) auf Land treffen.

   

Galerie: Hurrikan Florence trifft auf die US-Küste

In Vorbereitung auf den Hurrikan haben fast zwei Millionen Menschen ihre Häuser verlassen. Unterdessen bieten auch Airlines, Hotels und Buchungsportale Unterstützung an. Wie „USA Today“ berichtet, erlassen zahlreiche Hotels in den Carolina-Staaten und Virgina ihren Sturmgästen die Stornierungsgebühren und Zuschläge für Haustiere. Auch die örtlichen Tourismusbehörden helfen demnach bei der Unterbringung und vermitteln Betten. 

Airbnb unterstützt von der Evakuierung betroffene Einwohner der Ostküstenstaaten

Das Portal Airbnb hat ein „Open Homes“-Programm gestartet. Dort bieten Menschen, die außerhalb der Evakuierungszone im Landesinneren wohnen, den betroffenen Küstenbewohner kostenlose Unterkunft.

Auch viele Fluggesellschaften reagierten auf den Hurrikan. So haben etwa Kunden von Alaska Airline, American Airlines, United und Delta Air Lines die Möglichkeit, ihre Flüge in die Region innerhalb eines bestimmten Zeitraumes kostenlos umzubuchen, berichtet das Magazin „Travel Leisure“. 

Astronaut Alexander Gerst meldete sich mit beeindruckenden Bildern des Hurrikans aus der Raumstation ISS – und mit einer Warnung an die Amerikaner: 

„Macht euch an der Ostküste bereit, da kommt ein ernster Albtraum auf euch zu“, schreibt Gerst. 

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