An Bord einer Ryanair-Maschine ist in der vergangenen Woche Panik ausgebrochen. Der Flieger befand sich auf dem Weg von Barcelona nach Sevilla, als ein Passagier etwa 40 Minuten nach dem Start plötzlich aufstand und mehrmals „Allah“ schrie.

Ryanair-Passagier war kaum zu beruhigen

Außerdem soll der Mann eine Predigt auf Arabisch und Spanisch gehalten haben, wie die Zeitung „Diario de Sevilla“ berichtet. Dabei deutete er mit seinen Finger auf einzelne Passagiere. Ein Fluggast filmte den Vorfall mit seinem Handy:

Den Crewmitgliedern sowie zwei Sicherheitsmitarbeitern, die zufällig an Bord waren, gelang es schließlich, den 30-Jährigen zu überwältigen und ihn bis zur Landung ruhigzustellen. Wie sich herausstellte, soll der Mann mentale Probleme gehabt haben und gemeinsam mit seinem Bruder gereist sein, der für ihn verantwortlich war.

Spanische Polizei nimmt den Fluggast fest

Doch auch dieser konnte den aufgebrachten Passagier nicht beruhigen. Die lauten Rufe hätten bei den anderen Reisenden für Angst und Unbehagen gesorgt, berichtet die Zeitung.

Die spanische Polizeieinheit Guardia Civil nahm den Mann nach der Landung in Sevilla umgehend fest. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung der Flugsicherheit rechnen.