Kurz nach 15 Uhr am Samstagnachmittag (Ortszeit, etwa 9.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit) wurde die Philippinen-Insel Mindanao von einem Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert. Am stärksten sollen die Menschen in Davao City, mit mehr als 1,6 Million Einwohnern die größte Stadt der Insel, sowie in Mati City und Davao Oriental das Beben gespürt haben, berichtet der britische „Express“.

Derzeit gebe es keine Berichte von Verletzten oder Toten. Auch sind noch keine größeren Schäden bekannt.

Teilreisewarnung für Mindanao auf den Philippinen

Das Auswärtige Amt warnt noch bis Ende des Jahres vor Reisen nach Mindanao. Allerdings aus einem anderen Grund: Für die gesamte Insel gelte derzeit Kriegsrecht. Dieses beinhalte unter anderem Ausgangssperren, militärische Kontrollposten und die Aufhebung einiger Bürgerrechte, beispielsweise auf sofortige gerichtliche Überprüfung bei Inhaftierungen.

Erdbeben sind in der Region keine Seltenheit

In den vergangenen Wochen war es auch im Nachbarland Indonesien immer wieder zu starken Erdbeben gekommen. Besonders betroffen waren die Urlaubsinseln Lombok, Bali und die Gili-Inseln.