Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien ist eine beliebte Sehenswürdigkeit für Wanderer und Kletterer, das Granitgebirge ist allerdings nicht ungefährlich für Besucher. Allein in den vergangenen fünf Monaten verunglückten Berichten der „Daily Mail“ zufolge sieben Personen. 

Teenager stürzt im Yosemite mehr als 240 Meter in die Tiefe

Zuletzt stürzte am vergangenen Mittwoch ein junger Mann in den Tod, der laut „San Francisco Gate“ an einer Klippe oberhalb der Nevada Falls gestanden haben soll, um von sich ein Selfie zu machen. Dabei nahm der 18-jährige Tomer F. anscheinend nicht wahr, wie weit er am Abgrund stand – er rutschte ab und stürzte mehr als 240 Meter in die Tiefe. 

Die Mutter des verstorbenen Urlaubers, der auf einer zweimonatigen Rundreise durch die USA war, bestätigte den Tot des Verstorbenen. Der verunglückte Körper des 18-jährigen Israeli wurde für die Beisetzung zurück nach Israel gebracht.

Selfie-Trend kann gefährlich sein

Der Yosemite-Nationalpark ist nicht der einzige Ort, an dem Selfies durchaus gefährlich werden können. So patrouillieren am Wedding Cake Rock in Australien Polizisten, die Touris daran hindern sollen, für Fotos auf den wegbröselnden weißen Felsen zu klettern