Zunächst sollte die Versicherungspflicht bereits ab Juli dieses Jahres gelten, dann wurde ihre Einführung auf den September verschoben. Dazu schrieb das Auswärtige Amt: „Ab 10. September 2018 ist die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer per Gesetz vorgeschrieben.“ Diese Verschärfung der Einreisebestimmungen sei nun aber wieder gekippt worden, berichtet „eTurbonews“. 

Aktueller Hinweis für die Einreise nach Ecuador.
Dieser Einreisehinweis für Ecuador auf der Seite des Auswärtigen Amts ist nicht mehr aktuell. Foto: Auswärtiges Amt (Screenshot)

Die Verschärfung der Einreisebestimmungen wurde verworfen

Für die Einreise in das ecuadorianische Festland ist eine gültige Krankenversicherung auch in Zukunft keine Pflicht. Dies hat der Tourismusminister des Landes, Enrique Ponce de Léon, auf Twitter bestätigt: 

Um den Tourismus in Ecuador zu fördern und zu unterstützen, werde die Einführung einer Krankenversicherungspflicht für ausländische Touristen gestrichen. In einer offiziellen Mitteilung des Ministeriums hieß es, die Verhinderung der Maßnahme würde Ecuador wettbewerbsfähig halten, da durch die Versicherungspflicht Urlaubern zusätzliche Kosten entstanden wären.

In einem anderen Tweet wird allerdings deutlich, dass sich die Abschaffung der geplanten Versicherungspflicht für Reisende nur auf das Festland bezieht: 

Viele Reisende zieht es im Ecuador-Urlaub aber auch auf die Galapagosinseln. Hier soll weiterhin eine gültige Krankenversicherung für den gesamten Reisezeitraum als Voraussetzung für die Einreise eingeführt werden, allerdings wahrscheinlich erst ab dem 1. November 2018. Das berichtet unter anderem ein Hotel auf der Inselgruppe.