Fotos von diesen Sehenswürdigkeiten sind verboten

Fotos von diesen Sehenswürdigkeiten sind verboten

Für einige der meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der Welt besteht ein Fotoverbot. Nicht immer wird sich daran gehalten, und manchmal gibt es Ausnahmen. Der reisereporter zeigt dir die Übersicht.

Der Taj Mahal in Indien darf nur von außen fotografiert werden.
Der Taj Mahal in Indien darf nur von außen fotografiert werden.

Foto: imago/imagebroker/Henning Marquardt

Der Eiffelturm

Es ist tatsächlich verboten, den Eiffelturm zu fotografieren, zumindest nachts. Denn da wird die Beleuchtung eingeschaltet, und diese ist seit 1985 urheberrechtlich geschützt.

Benutzt man ein solches Foto nur privat, wird das niemandem auffallen. Lädt man es bei Instagram hoch oder nutzt es gar kommerziell, kann es teuer werden. Abhilfe schafft gegebenenfalls ein Copyright „Tour Eiffel – illuminations Pierre Bideau“.

Der Eiffelturm erstrahlt bei Nacht. Die Beleuchtung ist urheberrechtlich geschützt.
Der Eiffelturm erstrahlt bei Nacht. Die Beleuchtung ist urheberrechtlich geschützt. Foto: imago/Eibner Europa

Das Atomium

Fotografieren Besucher das Atomium in Brüssel, drohen ihnen zumeist keine Aufforderungen der Unterlassung, sofern sie die Bilder privat nutzen. Eine kommerzielle Verbreitung ist noch auf lange Sicht urheberrechtlich gedeckelt.

André Waterkeyn, der das Wahrzeichen entwarf, starb erst 2005. Hinweise zur Verwendung finden sich auf der Seite der Vereinigung, die das Atomium verwaltet. 

Das Atomium in Brüssel ist grundsätzlich noch viele Jahre urheberrechtlich geschützt.
Das Atomium in Brüssel ist grundsätzlich noch viele Jahre urheberrechtlich geschützt. Foto: imago/Horst Galuschka

Der Taj Mahal

Fotos vom Taj Mahal in Indien gibt es unzählbar viele – aber fast ausschließlich von außen. Während in der Anlage das Fotografieren uneingeschränkt erlaubt ist, darf im Inneren des Mausoleums keine Kamera gezückt werden. Es gibt nur wenige Ausnahmen für professionelle Fotografen. 

Im Taj Mahal gibt es ein strenges Fotoverbot. Nur professionelle Fotografen bekommen hin und wieder eine Erlaubnis.
Im Taj Mahal gibt es ein strenges Fotoverbot. Nur professionelle Fotografen bekommen hin und wieder eine Erlaubnis. Foto: imago/robertharding

Westminster Abbey

In der gotischen Kathedrale Westminster Abbey in London ist das Fotografieren verboten. Die Begründung: „Wir möchten die heilige und intime Atmosphäre erhalten, da es vor allem eine lebendige, aktive Kirche ist.“ Dafür bietet die Gemeinde online Fotos zum freien Download. 

Der Blick in die gotische Kathedrale Westminster Abbey.
Der Blick in die gotische Kathedrale Westminster Abbey. Foto: imago/i Images

Sixtinische Kapelle

Sie ist Teil der Vatikanischen Museeun in Rom, doch in der Sixtinischen Kapelle mit dem Deckengemälde „Die Erschaffung Adams“ zu fotografieren ist verboten. In den anderen Räumlichkeiten dürfen Fotos zumindest ohne Blitz und nur für den privaten Gebrauch gemacht werden. 

Die Decke der Sixtinischen Kapelle mit dem Bildausschnitt „Die Erschaffung Adams“.
Die Decke der Sixtinischen Kapelle mit dem Bildausschnitt „Die Erschaffung Adams“. Foto: imago/SKATA

Das Tal der Könige

Im Tal der Könige sind bisher 64 Gräber und Gruben entdeckte worden, die von Touristen zum Teil begangen werden können. Eigentlich ist das Fotografieren auch hier verboten. Das Verbot wird aber von den ägyptischen Behörden kaum kontrolliert, daher gibt es zahlreiche Aufnahmen der Wandbemalungen – obwohl das nicht deren Erhalt dient. 

Ein Wandgemälde in einer Grabstätte im Tal der Könige. Fotografieren mit Blitz schadet den Bildern.
Ein Wandgemälde in einer Grabstätte im Tal der Könige. Fotografieren mit Blitz schadet den Bildern. Foto: imago/robertharding

Das Bernsteinzimmer

Das echte Bernsteinzimmer ist zwar verschwunden, doch auch die Nachbildung im St. Petersburger Katharinenpalast wird noch gern fotografiert – trotz eines klaren Verbots

Die Nachbildung des Bernsteinzimmers im Katharinenpalast.
Die Nachbildung des Bernsteinzimmers im Katharinenpalast. Foto: imago/photothek/Thomas Imo

Präsidentenpalast Abu Dhabi

Während in anderen Ländern eher der Rauswurf droht, ist das Risiko in Abu Dhabi etwas größer. Dort ist es nämlich Privatpersonen verboten, den Präsidentenpalast zu fotografieren – und wer sich nicht daran hält, kann ins Gefängnis kommen.

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