Japan: Taifun „Jebi“ hinterlässt Verwüstung, zehn Menschen starben

Japan: Taifun „Jebi“ hinterlässt Verwüstung

Taifun „Jebi“ hat Japan hinter sich gelassen, noch immer drohen aber Überschwemmungen und Erdrutsche. Mindestens zehn Menschen kamen beim schlimmsten Sturm, den Japan seit 1993 erlebt hat, ums Leben.

Schutt in den Straßen von Osaka (Japan).
Schutt in den Straßen von Osaka (Japan). Durch Taifun „Jebi“ verwandelte der sich am Dienstag in teils tödliche Geschosse.

Foto: imago/AFLO

Am Dienstagmittag hat „Jebi“, der als einer der stärksten Stürme in Japan seit 25 Jahren gilt, die erste japanische Insel erreicht. Danach pflügte er eine Schneise der Verwüstung durchs Land, von der auch große Städte wie Kyoto und Osaka betroffen sind. 

„Jebi“ hinterlässt Tote und Verletzte

Mindestens zehn Menschen sollen durch den Taifun ums Leben gekommen sein, rund 300 wurden verletzt. Das berichtet die „BBC“. Insgesamt seien knapp 800 Flüge ab den Flughäfen in Osaka und Nagoya ausgefallen.

Tausende Fluggäste strandeten am internationalen Flughafen Kansai in Osaka, nachdem gestern ein Tanker in die Brücke zwischen der künstlichen Insel, auf der der Flughafen liegt, und dem Festland gekracht war. Die 3.000 gestrandeten Passagiere mussten mit Fähren zu einem anderen lokalen Flughafen gebracht werden. 

Der internationale Flughafen in Osaka bleibt nach „Jebi“ gesperrt

Und auch jetzt ist die Gefahr noch nicht gebannt: Trotz schwächer werdender Winde ruft die Regierung die Menschen in den betroffenen Gebieten zu Wachsamkeit auf, es könne zu Erdrutschen und Überschwemmungen kommen. Der Kansai Airport bleibt auch am heutigen Mittwoch geschlossen, da einige Start-und-Lande-Bahnen sowie der Keller unter Wasser stehen.

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