Die Panhellenische Seeleutegewerkschaft (PNO) hat den Streik, der seit dem gestrigen Montag läuft, verlängert. Die Arbeit in den Häfen von Griechenland solle für weitere 24 Stunden niedergelegt werden, berichtet das Nachrichtenportal „Keep Talking Greece“. Der Streik dauere demnach noch bis 6 Uhr am morgigen Mittwoch, 5. September, an.

Griechenland: Tausende Urlauber sitzen auf den Ferieninseln fest

Die Fährgesellschaften des Landes äußerten sich nach Angabe des Portals „Greek Reporter“ besorgt: Bis zu 300.000 Urlauber könnten von der Streikverlängerung betroffen sein. Allein für den gestrigen Montag sollten rund 180.000 Menschen eine Fährverbindung gebucht haben. Tausende Urlauber seien auf den beliebten Ferieninseln Santorin, Mykonos und Kreta gestrandet und könnten ihre Flüge verpassen.

 Viele Urlauber nehmen den Streik mit Humor, schließlich gebe es schlechtere Orte, um zu stranden.

Seeleutegewerkschaft lehnte Schlichtungsangebot ab

Die Gewerkschaft der Seeleute verlängerte Streik, nachdem sie ein Schlichtungsangebot seitens der Reedereien abgelehnt hatte. Gefordert wird eine Lohnerhöhung um 5 Prozent. Die Fährgesellschaften wollten sich aber nur auf 2 Prozent einlassen.