Morgen soll er auf Land treffen: „Jebi“, der vermutlich stärkste Taifun in der diesjährigen Wirbelsturmsaison, nimmt Kurs auf Japan. Das nationale Nachrichtenportal „Mainichi“ bezeichnet ihn sogar als „stärksten Taifun seit 25 Jahren“, sollte er seine aktuelle Stärke beibehalten. 

Laut aktuellen Vorhersagen soll vor allem der Westen des Inselstaats rund um die zweitgrößte Stadt Osaka betroffen sein. Große Teile des Landes sollten sich auf starken Sturm, heftige Regenfälle und Flutwellen vorbereiten. Betroffene Bewohner sollten nur im äußersten Notfall vor die Tür gehen und Vorbereitungen für mögliche Evakuierungen treffen.

Hunderte Menschen sind in den vergangenen Wochen bei Stürmen ums Leben gekommen

Sobald der Taifun auf Land treffe, würden sich die Regenfälle und Windstärken wahrscheinlich noch einmal steigern. Voraussichtlich am Dienstagnachmittag soll „Jebi“ Japan erreichen. Eine Reihe verheerender Stürme in den vergangenen Wochen hat bereits weite Teile der westlichen Regionen zerstört, rund 220 Menschen kamen durch Überflutungen und Erdrutsche bislang ums Leben.

Viele Bahnstrecken werden morgen vorsichtshalber ihren Betrieb einstellen, darunter Verbindungen von und nach Osaka. Auch mit Behinderungen im Flugverkehr ist zu rechnen.