Eigentlich sollen die actionreichen Schlauchboottouren Urlauber bespaßen, einer britischen Touristin wurde die Fahrt auf einem Bananenboot allerdings zum Verhängnis. Die Frau ist am vergangenen Dienstag während dieser Aktivität in Ägypten ums Leben gekommen.

Wie die britische „The Sun“ berichtet, habe die Touristin in Hurghada Urlaub gemacht – demselben Urlaubsort, in dem erst eine Woche zuvor ein britisches Ehepaar auf mysteriöse Weise ums Leben kam.

Hurghada: Britische Touristin stirbt nach Sturz von Bananenboot

Der aktuelle Unfall soll sich auf der Rückfahrt von einer Delfinbeobachtungstour ereignet haben, an der die Britin gemeinsam mit ihrer Tochter teilnahm. Die Frau habe mit anderen Urlaubern auf einem von einem Schnellboot gezogenen Bananenboot gesessen, als dieses umkippte. Die Gruppe wurde ins Wasser geschleudert.

Während alle anderen Gäste unbeschadet an die Wasseroberfläche kamen, sei die Frau für mehrere Minuten unter dem Bananenboot gefangen gewesen, so ein Augenzeuge in der „Sun“. Helfer sollen die Urlauberin anschließend befreit und an Bord des Schnellbootes gebracht haben. Alle Wiederbelebungsversuche seien aber vergebens gewesen.

Thomas Cook untersucht den Vorfall

Thomas Cook beschäftige sich nun mit dem Vorfall, nachdem bekannt wurde, dass die verunglückte Urlauberin ihre Reise über den Veranstalter gebucht hatte. „Zu unserem großen Bedauern ist letzte Woche eine britische Thomas-Cook-Kundin während eines Ausflugs in Ägypten verstorben“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage des reisereporters. Man stehe in Kontakt zu den Angehörigen und wolle den Vorfall nun schellstmöglich aufklären.

Zweiter Vorfall innerhalb von einer Woche

Der Unfall ereignete sich nur eine Woche, nachdem ein britisches Ehepaar aus bisher ungeklärter Ursache im Steigenberger Aqua Magic Hotel ums Leben gekommen war. Thomas Cook evakuierte daraufhin über 300 Gäste aus dem Resort. Ein Sprecher von Steigenberger bestätigte aber, dass die nun verunglückte Britin nicht Gast in dem Hotel gewesen sei.