Der Kulturverein der Insel Skiathos in Griechenland hat sich zum Ziel gesetzt, den einzigartigen Lalaria-Strand zu schützen. Das Problem: Der Strand ist bekannt für seine runden Kieselsteine, die Touristen gern auch als Souvenirs mit nach Hause nehmen. Der Strand verliert nach und nach seine Substanz und damit das, was ihn so besonders macht. Doch damit soll jetzt Schluss sein.

Wer vom Lalaria-Strand Kieselsteine mitnimmt, muss mit hohen Strafen rechnen

Gemeinsam mit den örtlichen Hafenbehörden hat der Verein die Kampagne „Take a Picture, Not a Pebble – Save Lalaria Beach“ gestart. Zu Deutsch: Mach ein Foto, statt einen Kieselstein mitzunehmen – rette den Lalaria-Strand.

Der Kulturverein der Insel Skiathos will mit einer Kampagne den Lalaria-Strand schützen.
Der Kulturverein der Insel Skiathos will mit einer Kampagne den Lalaria-Strand schützen. Foto: Facebook/Syllogos Skiathos

Damit sich an diesen Grundsatz wirklich alle Reisenden halten, wurden jetzt von den Behörden Richtlinien erlassen, die das Mitnehmen von den Kieselsteinen unter Strafe stellen. Die Geldbuße beträgt zwischen 400 und 1.000 Euro, so der Kulturverein auf seiner Internet- und Facebook-Seite.

Schilder am Strand weisen auf das Verbot hin.
Schilder am Strand weisen auf das Verbot hin. Foto: Facebook/Syllogos Skiathos

Lalaria-Strand auf Skiathos: Behörden stellen Warnhinweise auf

An das seit einigen Tagen geltende Verbot erinnern auch Hinweisschilder am Strand und auf Ausflugsbooten. Denn: Der Lalaria-Strand im Nordosten der Insel ist nur per Boot erreichbar und zählt zu den schönsten Stränden Griechenlands.