Erdbeben in Indonesien: Tourismuszahlen brechen ein

Erdbeben in Indonesien: Tourismuszahlen brechen ein

Immer wieder hat in Indonesien seit Ende Juli die Erde gebebt. Besonders hart traf es Lombok, die Nachbarinsel von Bali. Es gab hunderte Tote und Verletzte. Jetzt sacken die Tourismuszahlen ein.

Auf Lombok laufen nach den verheerenden Erdbeben die Aufräumarbeiten.
Auf Lombok laufen nach den verheerenden Erdbeben die Aufräumarbeiten.

Foto: imago/Xinhua

Die Erdbeben in der Region treffen nun auch die Unternehmer und Angestellten der Tourismusbranche. Eigentlich hatte das Jahr 2018 gut begonnen. Seit Januar waren die Buchungen für Indonesien um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 

Seit dem zweiten Erdbeben sind die Buchungen um 26 Prozent gesunken

Doch seit dem zweiten schweren Erdbeben auf Lombok sanken die Buchungen um 26 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Besonders hart trifft es das Top-Reiseziel Bali, die Nachbarinsel von Lombok. Sie wurde vergangene Woche ebenfalls von einem Erdbeben erschüttert.

Bis zu den Erdbeben waren die Buchungen für die bekannte Urlaubsinsel im Vergleich zum Vorjahr um 15,2 Prozent gewachsen, teilt das Datenanalyse-Unternehmen Forward Keys mit. Seit dem zweiten schweren Erdbeben auf Lombok Anfang August sind die Buchungszahlen jedoch um 42,9 Prozent gesunken.

Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Lombok ab

Bali ist bekannt für bewaldete Vulkanberge, Reisfelder, Strände und Korallenriffe und besonders beliebt für Yoga- und Meditationsurlaube. Lombok ist bei Strand- und Surfurlaubern beliebt. 10 Prozent aller Arbeitnehmer in Indonesien leben nach Angaben des World Travel & Tourism Council vom Tourismus.

Auf Urlaubsinseln wie Bali und Lombok sind es erheblich mehr. Das Auswärtige Amt rät zurzeit von Reisen nach Lombok ab. Der Reisesicherheitsdienst International SOS empfiehlt, Teile von Lombok bis Ende September zu meiden.

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