Vegan oder vegetarisch auf Reisen? Diese 7 simplen Tipps helfen!

7 simple Tipps für Veganer und Vegetarier auf Reisen

Auch wenn immer mehr Geschäfte Gerichte ohne Fleisch oder andere Tierprodukte anbieten – Vegetarier und Veganer haben es gerade im Urlaub schwer, geeignetes Essen zu finden. Diese sieben Tipps helfen dir.

Papaya, gefüllt mit frischen Früchten, in Asien.
Dich auf Reisen vegan zu ernähren ist einfacher, als du vielleicht denkst. (Symbolfoto)

Foto: unsplash.com/Epicurrence

Ich will ehrlich sein: Seitdem ich auf Fleisch und Fisch verzichte, ist das Reisen mit mir anstrengender geworden. Dauernd muss ich nachfragen, ob es vegetarische Alternativen gibt oder der Kuchen wirklich keine Gelantine enthält. Dabei will ich gar nicht anstrengend sein. Die gute Nachricht: Fleischfreie Ernährung wird immer einfacher, egal ob im Restaurant um die Ecke oder auf Reisen. Sogar, wenn du komplett auf tierische Produkte verzichtest. 

Trotzdem kann es nicht schaden, bei deiner nächsten Reise einige Tricks in petto zu haben. Deshalb habe ich mich für dich auf dem „Vegan Travel“-Blog umgesehen und die wichtigsten und gleichzeitig einfachsten Tipps gesammelt: 

1. Wähle das richtige Reiseziel

Veganes Essen zu finden ist in einigen Ländern einfacher als in anderen. In einem unserer Artikel verraten wir dir beispielsweise die besten Städte für Veganer in Europa und Deutschland. In einigen Ländern, zum Beispiel in Indien, ist eine vegetarische Ernährung sogar tief in der lokalen Kultur verwurzelt. Dort ist es supereasy, vegetarische oder vegane Restaurants zu finden. 

In Europa, den USA oder anderen asiatischen Ländern wird vor allem in den Großstädten das Angebot an fleisch- und/oder tierproduktfreien Leckerbissen immer größer. Wenn du bei deiner Urlaubsplanung direkt das Vorhandensein vegetarischer und veganer Restaurants, Cafés oder Gerichte einbeziehst, gibt’s später keine böse Überraschung.

2. Vorbereitung ist alles

Womit wir auch schon beim zweiten Punkt wären: Vorbereitung. Die geht bei der Anreise direkt weiter. Wenn du in den Urlaub fliegst, womöglich für mehrere Stunden, gibt’s in der Regel Verpflegung an Bord. Viele große Fluggesellschaften bieten mindestens ein vegetarisches oder veganes Menü an. Um auf Nummer sicher zu gehen, wählst du am besten vor Abflug online dein gewünschtes Menü aus. Oder du hältst dich an Punkt fünf. 

3. Dein Freund, die App

Das tierfreundliche Pendent zu TripAdvisor ist Happy Cow. Ob als Website oder App für Android und iPhone – die Suchmaschine spuckt dir vegane und vegetarische Restaurants, Supermärkte und Geschäfte aus. Wenn du Glück hast, gibt’s zu den Vorschlägen auch bereits Bewertungen von anderen Nutzern. Einfach deinen Urlaubsort eingeben und gutes Essen fürs gute Gewissen entdecken.

4. Minimiere die Sprachbarriere

Auf Italienisch „vegano“, auf Norwegisch, Schwedisch und Dänisch „vegansk“ – vegan zu sein ist scheinbar universell, und der Begriff dazu ebenso. Trotzdem kann es nicht schaden, ein paar Grundbegriffe in der Sprache deines nächsten Reiselandes zu kennen. Diese zehn könnten helfen: 

Ja, nein, bitte, danke, Entschuldigung, Milch, Eier, Butter, Fleisch und vegan. Das ist nicht nur für Vegetarier und Veganer praktisch, sondern gleichzeitig eine nette Geste gegenüber Einheimischen.

5. Pack Snacks für den Notfall ein

Plötzlich schlägt er zu, der Hunger – und weit und breit keine (geeignete) Quelle für Essbares? Kein Problem. Solange du für genau diesen Fall die richtigen Snacks im Gepäck hast. Inspiration gefällig? Vegane Müsli- oder Energy-Riegel, Nüsse, belegte Brote oder Wraps, Rohkost, Obstsalat, Chips, Popcorn, Trockenobst, die Liste ist beinahe endlos.

Wenn deine Snacks mit Besteck gegessen werden müssen, pack am besten auch Mehrwegmesser und -gabel ein, beispielsweise aus Bambus. Oder auch einen Kaffeebecher für den Hafermilch-Cappuccino to go. So musst du unterwegs kein Plastikgeschirr kaufen und reist plastikfrei

6. Frag nach

Wie ich bereits zu Beginn des Textes geschrieben habe: Nachfragen hilft. Auch wenn es dir am Anfang lästig vorkommt. Bevor du dich also in einem Café oder Restaurant gemütlich einrichtest, frag am besten nach, ob es vegetarische beziehungsweise vegane Optionen gibt. 

Sollte das nicht der Fall sein, einfach freundlich verabschieden und weitersuchen. Oder: 

7. Schwing selbst den Kochlöffel

Egal wie klein und abgelegen dein Urlausort ist: Es gibt garantiert einen Kiosk, Tante-Emma- oder Lebensmittelladen und damit irgendeinen vegetarischen oder veganen Snack, den du dir im Notfall selbst kochen kannst. Vorausgesetzt, du wohnst in einer Unterkunft, in der du eine Kochgelenheit hast. Reis, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst gibt es in den meisten Geschäften. Oder Oreos. Die sind schließlich auch vegan ;-)

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