Nach einem verheerenden Brand mit 19 Toten und 23 Verletzten im Beilong Hot Spring Hotel in der Stadt Harbin im Nordosten von China werden immer mehr Details zu der Tragödie öffentlich.

Der Hotelbesitzer sei von der Polizei festgenommen worden, nachdem bekannt wurde, dass das Hotel in den vergangenen zwei Jahren durch fünf Sicherheitsinspektionen gefallen sein soll, berichtet die „South China Morning Post“ unter Berufung auf Behördenangaben.

In diesem Teil des Hotels soll das Feuer ausgebrochen sein.
In diesem Teil des Hotels soll das Feuer ausgebrochen sein. Foto: imago/Xinhua

Hotelbrand in China: Erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt

Das Hotel sei bereits bei einer Überprüfung im Jahr 2016 durch die örtliche Feuerwehr als „unsicher“ eingestuft worden. So sollen teilweise weder Wegweiser für Notausgänge noch Feuerlöscher vorhanden gewesen sein.

Es habe sogar eine Anordnung gegeben, dass das Hotel bis zur Beseitigung der Mängel keine Gäste mehr hätte aufnehmen dürfen, so die „South China Morning Post“ weiter.

Einsatzkräfte untersuchen die Trümmer in dem von Feuer zerstörten Hotel.
Einsatzkräfte untersuchen die Trümmer in dem von Feuer zerstörten Hotel. Foto: imago/Xinhua

Feuer mit 19 Toten: Hotel fiel durch mehrere Brandschutzprüfungen

Die Feuerwehr von Harbin soll allein seit vergangenem Dezember sechs Brandschutzüberprüfungen durchgeführt haben. Bei vier Überprüfungen seien erhebliche Mängel festgestellt worden – das Hotel sei unsicher gewesen und entsprechend durchgefallen.

Die Fragen zur Sicherheit in dem Hotel kamen auf, nachdem Überlebende des Brandes von ihrer schwierigen Flucht berichtet hatten.