Der Bürgermeister von Hydra hat den Notstand ausgerufen: Seit Sonntagmorgen gibt es auf der griechischen Insel südwestlich von Athen weder Strom noch Wasser. Schuld ist eine defekte Stromleitung, mit der auch die Wasserversorgung sichergestellt wird.

Hunderte verärgerte Touristen versuchten gestern gleichzeitig, die Insel zu verlassen, das führte am Hafen der Insel zu Chaos. Der griechische Nachrichtensender „Antenna“ berichtete von einer Art Ausnahmezustand – die Boote und Fähren seien restlos ausgebucht gewesen.

Notstand auf Hydra: Marine soll Wasserversorgung sicherstellen

Die griechische Marine soll die Bevölkerung und Urlauber mithilfe eines Versorgungsschiffes mit Wasser versorgen. Außerdem erwarte er heute zwei Generatoren, so Bürgermeister Giorgos Koukoudakis gegenüber der „Athens-Macedonian News Agency“. Damit solle die Stromversorgung wieder aufgebaut werden.

„Die Wasser- und Stromversorgung auf der Insel Hydra wird am Nachmittag dank zweier temporärer Lösungen vollständig wiederhergestellt sein“, so Koukoudakis.