Hurrikan „Lane“ schwächt zwar langsam ab, trotzdem besteht auf der Inselkette Hawaii weiterhin höchste Alarmbereitschaft. Einige Inseln wurden bereits von den ersten Ausläufern getroffen, für die Mehrheit besteht weiterhin eine Hurrikanwarnung. 

Gestern Nachmittag erreichte der Wirbelsturm die Kategorie 3 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 194 Kilometern pro Stunde, so der National Weather Service. Vorhersagen zufolge soll das Zentrum des Hurrikans im Laufe des heutigen Tages direkt über Teile der Hauptinseln ziehen beziehungsweise gefährlich nah daran entlang. 

Stürme und Überschwemmungen kündigen Hurrikan „Lane“ an

In einigen Teilen von Big Island erlebten die Menschen bereits gestern starke Tropenstürme und Niederschläge von bis zu einem halben Meter innerhalb von 24 Stunden. 

Die Regenfront soll sich voraussichtlich Richtung Norden ausbreiten und könnte lebensgefährliche plötzliche Blitzfluten auslösen.

Für die Insel Oahu, die drittgrößte, aber bevölkerungsreichste der Inselkette, wird seit gestern Nachmittag vor Sturm, Überflutungen und lebensgefährlichen Wellen an der Südküste gewarnt. Anwohner, die in der Nähe der Küste oder von Flüssen wohnen, werden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. 

Vermutlich zieht der Sturm von Maui über Oahu heute in Richtung Kauai, wo morgen Tropensturm- oder Hurrikanbedingungen herrschen können. In diesen Gebieten werden außerdem bis zu sechs Meter hohe Wellen erwartet. 

Auswärtiges Amt ruft Hawaii-Urlauber zur Vorsicht auf

Das Auswärtige Amt warnt, dass derzeit auf Hawaii mit „sintflutartigen Regenfällen und Erdrutschen gerechnet werden“ müsse. Anwohnern und Touristen werde empfohlen, sich über die App der Stadt Honululu sowie die Website des National Weather Service informiert zu halten.

Den Anweisungen der US-Sicherheitsbehörden sollte Folge geleistet werden, es sei zudem mit Beeinträchtigungen des Flugverkehrs zu rechnen.