Kurios: Mann nimmt sein Pferd mit in den Zug in Österreich

Völlig kurios: Mann nimmt sein Pferd mit in den Zug

Da steht ein Pferd im Zug! Die Passagiere der Österreichischen Bundesbahn dürften ganz schön gestaunt haben, als am Bahnhof plötzlich ein Mann samt Haflinger einstieg. Wie kam es zu der Aktion?

Haflingerstute Frieda mit ihrem Besitzer in einem Abteil der ÖBB am Bahnhof Bad Mitternach.
Wo sonst Fahrräder parken, stand am Wochenende plötzlich ein Pferd in der ÖBB.

Foto: twitter.com/Irene Czermak

Was für ein verrücktes Bild: Im Eingangsbereich des Fahrradwaggons der ÖBB steht zwischen verdutzt dreinblickenden Fahrgästen ein Pferd. Ein echter, atmender und überraschend entspannter Haflinger. Wo ist das passiert? Und wie ist das Pferd dahin gekommen?

Ort dieses verrückten Schauspiels war der Bahnhof in Bad Mitterndorf, einer Gemeinde im Salzkammergut in Österreich. Dort ist am Wochenende ein Mann mit seinem Pferd in die Österreichische Bundesbahn gestiegen. 

Die Hintergründe der abstrusen Situation werden in einem Youtube-Video gezeigt: Aufgrund der hohen Temperaturen soll das Pferd seine „lange Reise“ im Zug zurücklegen, deshalb geht’s samt menschlicher Gefolgschaft zum Bahnhof, wo die Haflinger-Dame Frieda seelenruhig auf den (verspäteten) Zug wartet. 

Pferdebesitzer will mit Haflinger mit der ÖBB fahren

Dann fährt er ein, und die erste Hürde ist die Diskussion mit dem Schaffner. Der stellt klar: „Nein, das geht nicht.“ Das Tier sei viel zu groß. Der erste Zug fährt ohne Frieda ab. Zweiter Zug, zweiter Versuch.

Diesmal steht kein Schaffner an der Tür, Pferd und Halter steigen ins Fahrradabteil ein. Doch wieder macht ein Kontrolleur den Reiseplänen des Kaltblüters einen Strich durch die Rechnung. Frieda muss den Zug wieder verlassen, bevor der Zug weiterfährt.

ÖBB: Pferde an Bord nicht erlaubt

Die ÖBB witzelte auf Twitter, Nachahmung sei nicht „emFOHLEN“. Der Transport von Pferden in den Zügen der Österreichischen Bundesbahnen sei „selbstverständlich nicht gestattet“:  

Auch wenn das Pferd zahm gewesen sei, sei es trotzdem ein ungebetener Gast, der in Zügen nichts zu suchen habe. Viele Nutzer amüsieren sich in Kommentaren auf Twitter und Youtube über den tierischen Passagier. 

Einige bemängeln aber, dass die Verantwortlichen sowohl das Pferd als auch andere Passagiere in eine potenziell gefährliche Lage gebracht hätten. Pferde sollten in geeigneten Transportmitteln reisen. 

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