Warnemünde: Tipps für dein perfektes Wochenende | reisereporter.de

Tipps für dein perfektes Wochenende in Warnemünde

Das Ostseebad liegt nur einen Katzensprung von der Rostocker City entfernt. Mit diesen Tipps machst du deinen Besuch zu einem unvergesslichen Kurzurlaub am Meer.

Philip Schülermann
Ein Besuch der Mole muss sein. Hier kannst du tolle Sonnenuntergänge erleben.
Ein Besuch an der Mole muss sein. Hier kannst du tolle Sonnenuntergänge erleben.

Foto: Pixarbay/addesia

Freitag

Während sich am Alten Strom russische Volkslieder mit Möwengeschrei mischen, kommst du wahrscheinlich gerade etwas entfernt am S-Bahnhof an. Der Zug fährt über Rostock nach Warnemünde – knapp 20 Minuten und du bist am Meer. Um zu deiner Unterkunft zu gelangen, musst du an der vorletzten Station, Warnemünde Werft, aussteigen. Dort liegt das Dock Inn, ein Hostel aus Containern.

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Hier kannst du in dein  Wochenende starten. Nach dem Einchecken und Zimmer beziehen, kannst du dir einen Drink an der Bar gönnen und anschließend direkt nebenan bouldern gehen. Auch Essen bekommst du im Hostel. Wenn dir nach einem Spaziergang ist, gehst du zur Kaikante. Mit etwas Glück liegt da gerade einer der großen Pötte, einer der Kreuzfahrt-Giganten. Das Warnemünder Zentrum ist auch nicht weit weg.

Samstag

Am Meer hängt Vieles vom Wetter ab. Klar, hier verbringt man seine Freizeit im Freien. Deshalb: Regenjacke nicht vergessen! Einen Strandtag kannst du dir unabhängig vom Wetter einrichten. Am breiten Beach von Warnemünde musst du nicht faul in der Sonne liegen – kannst du aber, natürlich. So wie in Rostock geht es auch im Ostseebad sportlich zu. Am Strand kannst du die SUP-Boards leihen, Surfen oder Beach-Tennis spielen.

Abkühlung von außen gibts im Wasser, für innen gibt es Drinks an einer der Bars. Bei Schietwetter ist es übrigends auch herrlich am Strand, du muss nur die Regenjacke anziehen und einen langen Spaziergang machen.

Irgendwann kommt der Hunger. Darf es der Klassiker Fischbrötchen sein, hast du eine riesige Auswahl. Kult ist aber vor allem die Broiler-Bar am Neptun-Hotel. Dort isst man halbe Hähnchen (im Osten sagt man Broiler) mit Pommes. Ein Muss in Warnemünde!

Am Abend, wenn es am Alten Strom etwas ruhiger wird, kannst du dir dort einen Platz suchen. Ist es noch warm genug, draußen. Eine Empfehlung ist die Bar „Hafenliebe“.

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Tipps für den Sonntag

Sicher ist die Zeit im Ostseebad schnell verflogen. Aber ein paar Stunden bleiben dir ja noch zwischen Möwen, Meer und Shantychören. Am Sonntag sollest du dir Warnemünde ansehen – zum Beispiel beim Kaffee in der Skybar. Im obersten Stockwerk des Neptun hast du einen tollen Blick über Warnemünde.

Anschließend solltest du dir das niedliche Fischerörtchen von unten ansehen. Teepott und Leuchtturm hast du vermutlich längst gesehen. Wenn du dich für maritime Geschichte interessierst – oder das Wetter schlecht ist - , lohnt ein Besuch im Heimatmuseum. Weil du wenig Zeit hast, schließe dich einem Stadtführer an. Die erzählen teils lustige Anekdoten vom Leben am Meer.

Dann heißt es Abschied nehmen. Wenn du das letzte Mal die Brücke über den Strom überquerst, bleib' noch einmal stehen und genieß' das Panorama. Und: Vergiss das Foto nicht!

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