Triebwerk brennt: Russisches Red-Wings-Flugzeug muss notlanden

Triebwerk brennt: Russischer Flieger muss notlanden

Kurz nach dem Start in der Millionenstadt Ufa in Russland ging das linke Triebwerk einer Maschine der Airline Red Wings in Flammen auf. Der Flieger musste notlanden, viele Passagiere machten Videos.

Handyvideos von Passagieren des Flugs WZ808 von Ufa nach Sotschi (Russland) zeigen das brennende Triebwerk.
Handyvideos von Passagieren des Flugs WZ808 von Ufa nach Sotschi (Russland) zeigen das brennende Triebwerk.

Foto: twitter.com/Дмитрий Бурдинов (Screenshot)

Was für eine Horrorvorstellung: Kurz nach dem Start einer Red-Wings-Maschine in der russischen Metropole Ufa fängt ein Triebwerk Feuer, der Flieger muss umkehren. Doch anstatt in Panik zu verfallen, zücken viele Passagiere ihre Handys und filmen, wie die Flammen an der Verkleidung des Triebwerks lecken: 

Der Twitter-User, der das Video geteilt hat, berichtet sogar von einer geradezu ausgelassenen Stimmung: „Die Passagiere scherzen und wünschen eine gute Auszeit.“

Brennendes Kabel setzt Triebwerk des Flugzeugs in Flammen

Die Maschine der russischen Fluggesellschaft Red Wings Airlines war eigentlich auf dem Weg vom internationalen Flughafen Ufa nach Sotschi.

In dem sozialen Netzwerk „VK“ bestätigte die Airline, dass der Flug WZ808 kurz nach dem Start zum Startflughafen zurückkehren musste, da sich als Folge einer technischen Störung die interne Verkabelung des linken Triebwerks entzündet hatte. 

222 Insassen über Notrutschen evakuiert

Zurück in Ufa habe die Maschine gegen 5 Uhr Ortszeit (3 Uhr deutscher Zeit) sicher landen können. Dort seien bereits die zuvor alarmierten Rettungsdienste und die Feuerwehr vor Ort gewesen. Über die Notrutschen konnten alle 222 Personen an Bord, darunter 50 Kinder und sieben Besatzungsmitglieder, das Flugzeug unbeschadet verlassen.

Die genauen Ursachen des Vorfalls werden zurzeit noch von einer Kommission in Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft ermittelt. Bei dem Flugzeugmodell handele es sich um eine Tu-204 des russischen Konstrukteurs Tupolew.

Um 11.30 Uhr Ortszeit warteten die betroffenen Passagiere noch immer auf einen Ersatzflieger der Airline, der sie nach Sotschi bringen soll. 

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