Die Inhaftierung von Oppositionspolitikern hat im ostafrikanischen Uganda zu Unruhen geführt, die in gewalttätigen Demonstrationen gipfelten. In der Hauptstadt Kampala kam es bereits am 15. August zu blutigen Ausschreitungen mit Toten und Verletzten.

Am vergangenen Sonntag kam in dem Distrikt Mityana mindestens ein Mensch ums Leben, weitere wurden verletzt. Die Hauptstraße zwischen Kampala und Fort Portal war vorübergehend gesperrt, so das Auswärtige Amt.

Uganda: Auswärtiges Amt warnt vor weiteren Ausschreitungen

Die Behörde warnt vor weiteren Demonstrationen und blutigen Ausschreitungen, die sich auch auf die Hauptstadt Kampala ausweiten könnten. Die Demonstrationen entwickelten sich oft spontan und könnten dann unvorhersehbar eskalieren, heißt es in dem aktuellen Hinweis.

Reisende sollen sich über die lokalen Medien auf dem Laufenden halten und jegliche Menschenansammlung meiden.

Vorsicht bei Grenzannäherung und dem Besuch von Nationalparks

In der Grenzregion zum Ostkongo sei aufgrund von Flüchtlingsströmen außerdem mit einer starken Militärpräsenz zu rechnen. Auch hier könne es zu Unruhen kommen. Eine Annäherung an die Genze sei deswegen unbedingt zu vermeiden.

Besucher der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet – insbesondere des Semliki-Nationalparks und des Rwenzori-Nationalparks – werden angehalten, sich über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort zu informieren.