Die Geschworenen sprachen den 35-jährigen Prabhu R. für den sexuellen Übergriff an Bord einer Spirit-Airlines-Maschine schuldig. Ihm droht eine Haftstrafe, die im schlimmsten Fall lebenslang ausfallen kann. Nach dem Absitzen der Strafe soll er zurück nach Indien abgeschoben werden, so Staatsanwalt Matthew Schneider in einem Statement

Die Urteilsverkündung ist allerdings erst für den 12. Dezember 2018 geplant. Das Urteil bezieht sich auf einen Vorfall im Januar dieses Jahres, bei dem der Angeklagte seine 22-jährige Sitznachbarin zwischen den Beinen berührt hat, während diese schlief. Jetzt soll er für die sexuelle Belästigung bestraft werden.

Staatsanwalt lobt Mut des Opfers, offen über den Vorfall zu sprechen

Über das Urteil sagte Schneider: „Jeder hat das Recht, sich beim Reisen im Flugzeug sicher und geborgen zu fühlen.“ Die Staatsanwaltschaft toleriere kein Verhalten, bei dem irgendjemand einen Vorteil aus der verletzlichen Situation anderer ziehe, und sei froh, dass die Jury dem zustimme. 

FBI stehe hinter der Entscheidung

Außerdem sei er dem Opfer des Falles dankbar, den Mut gefunden zu haben, über den Vorfall zu sprechen. Ein Sprecher des FBI erklärte, die Entscheidung der Jury sei ein Zeichen dafür, dass Einzelne für ihre Handlungen im Flugzeug zur Rechenschaft gezogen würden. Gemeinsam mit seinen Partnern arbeite das FBI fortlaufend daran, dass jeder in einer sicheren Umgebung fliegen könne.