Jahrhundertflut in Indien: Flughafen gesperrt, Todeszahlen steigen

Jahrhundertflut in Indien: Flughafen Kochi gesperrt

Der Süden Indiens kämpft mit den schlimmsten Überschwemmungen seit fast 100 Jahren. Die Zahl der Toten steigt auf mehr als 300, Hunderttausende Menschen müssen in Hilfslagern unterkommen.

Seit mehr als zwölf Tagen kämpfen die Menschen in Kerala im Süden Indiens mit den schlimmsten Überschwemmungen seit rund 100 Jahren.
Seit mehr als zwölf Tagen kämpfen die Menschen in Kerala mit den schlimmsten Überschwemmungen seit rund 100 Jahren.

Foto: imago/Hindustan Times

Seit mehr als zwölf Tagen kämpfen die Menschen im südindischen Kerala mit den Folgen schwerer Überschwemmungen und Erdrutsche. Über eine halbe Million Menschen befinden sich derzeit in Hilfslagern, die Zahl der Toten ist auf über 300 gestiegen.

Das Auswärtige Amt rät aufgrund der Lage von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in die von Fluten betroffenen Landesteile von Kerala ab. Der Staat ist auch bei deutschen Touristen besonders wegen seiner Nationalparks und Ayurveda-Resorts beliebt.

Ganze Straßenzüge wurden in Kerala von den Wassermassen verschlungen.
Ganze Straßenzüge wurden in Kerala von den Wassermassen verschlungen. Foto: imago/Hindustan Times

Überschwemmungen in Indien: Internationaler Flughafen Kochi gesperrt

Die Zerstörungskraft der Wassermassen ist kaum absehbar: Zehntausende Kilometer Straße wurden vernichtet, mehrere Dutzend Brücken sind eingestürzt. Am internationalen Flughafen Kochi wurde mittlerweile der Betrieb eingestellt. Die Sperrung soll mindestens bis zum 26. August andauern. Die Flugverbindung wird nun über den Marineflughafen sichergestellt. Die ersten Air-India-Maschinen starteten und landeten bereits am Montag, berichtete die „Times of India“.

Keralas Regierungschef Pinarayi Vijayan sprach auf Twitter von den schlimmsten Überschwemmungen seit rund 100 Jahren und einer der schlimmsten Überschwemmungen des Landes überhaupt: 

Dalai Lama spricht Flutopfern seine Anteilnahme aus

Am vergangenen Sonntag wandte sich der Dalai Lama an den Regierungschef und sprach den Flutopfern seine Anteilnahme aus. Auf seiner offiziellen Website sicherte das religiöse Oberhaupt außerdem eine Spende für den Hilfsfonds zum Wiederaufbau der Region zu.

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