Brücken-Einsturz in Genua: Kreuzfahrt-Urlauber nicht betroffen

Brückeneinsturz in Genua: Kreuzfahrten nicht betroffen

Nach dem Brückeneinsturz in der italienischen Hafenstadt liegt der Verkehr auf der A10, der Autostrada dei Fiori, nahezu brach. Urlauber müssen ausweichen. Kreuzfahrten sind aber nicht betroffen.

Nach dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua liegt eine wichtige Verkehrsader für Urlauber nahezu brach. (Symbolfoto)
Nach dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua liegt eine auch für Urlauber wichtige Verkehrsader nahezu brach.

Foto: imago/Xinhua

Die Morandi-Brücke führt über die italienische Hafenstadt Genua und ist auch als Urlaubsverbindung Autostrada dei Fiori bekannt. Am Dienstag stürzte die Brücke ein, aus einer Höhe von mehr als 40 Metern auf einem Stück von mehr als 100 Metern. Dutzende Fahrzeuge wurden mitgerissen, mehr als 35 Menschen starben.

Morandi-Brücke war eine wichtige Verkehrsverbindung für Urlauber

Für Autoreisende ist die Brücke eine wichtige Verbindungsstraße nach Südfrankreich, in die Lombardei und in das Piemont. Infolge des Unglücks müssen Urlauber, die mit dem Auto unterwegs sind, mit langen Staus und Verzögerungen rechnen. Im besten Fall sollten sie eine der Ausweichrouten nutzen.

Kreuzfahrten von Brückeneinsturz in Genua nicht betroffen

Auf Kreuzfahrten, die von der Hafenstadt aus starten, hat der Brückeneinsturz hingegen keine absehbaren Auswirkungen. Die Abfahrten der „MSC Opera“ und der „MSC Davina“ am Samstag sowie die Abfahrt der „MSC Fantasia“ und der „MSC Seaview“ werden wie geplant stattfinden, teilte die Reederei MSC Cruises auf reisereporter-Anfrage mit.

Landausflüge, die fürs Wochenende in Genua vorgesehen sind, seien ebenfalls nicht betroffen. Reisende sollten aber zusätzliche Zeit für die An- und Abreise nach Genua einplanen, heißt es von dem Unternehmen.

Auch Reisende, die mit Costa Crociere fahren wollen, sind derzeit nicht betroffen: Nach Angaben der italienischen Reederei finden aktuell keine regelmäßigen Abfahrten von Genua aus statt – Start und Ziel sei Savona. Diese Kreuzfahrten werden wie geplant durchgeführt.

Die Passagiere seien darüber informiert worden, dass der Verkehr beeinträchtigt sein könnte. Deutsche Costa-Urlauber kommen mit dem Flugzeug nach Mailand und fahren von dort über die Autobahn 26 nach Savona – nicht über Genua.

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