Die Maschine war auf dem Weg von Hurghada nach Düsseldorf – doch um 20.46 Uhr landete die Boeing 757-330 von Condor außerplanmäßig am Flughafen Chania auf der griechischen Insel Kreta. Der Grund: eine Bombendrohung an Bord der Maschine.

So berichtet es unter anderem die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“. Der Pilot habe daher um Landeerlaubnis gebeten. Angeblich habe ein Passagier auf der Flugzeugtoilette einen Zettel mit dem Wort „Bombe“ gefunden.

Keine Bombe an Bord der Condor-Maschine gefunden

Auf Nachfrage des reisereporters wollte Condor-Pressesprecher Johannes Winter die Bombendrohung nicht bestätigen. „Aus Sicherheitsmaßnahmen ist das Flugzeug in Chania zwischengelandet“, lautet das offizielle Statement. Einen Zettel mit dem Wort „Bombe“ habe es nicht gegeben, so Winter. 

Nach der Notlandung sei die Condor-Maschine auf einem entlegenen Platz des Airports von Spezialkräften und der Feuerwehr umstellt worden, berichtet die griechische Zeitung. Mithilfe von Spürhunden wurde die Boeing bis spät in die Nacht durchsucht, dabei wurde keine Bombe gefunden.

Die 273 Passagiere hängen nach wie vor fest. Sie wurden nach der Landung zunächst stundenlang am Flughafen Kreta von Polizeibeamten festgehalten und befragt, auch ihr Gepäck wurde durchsucht. Erst danach wurden die Fluggäste in Hotels untergebracht. Der Weiterflug ist für heute Abend geplant, so Winter.