Delta-Flug DL412 vom JFK-Flughafen in New York nach Nizza startete am vergangenen Dienstag planmäßig in Richtung Osten. Die vorhergesagte Flugdauer: sieben Stunden. Doch auf der Hälfte der Strecke, mitten über dem Atlantik, drehte die Maschine plötzlich um.

Der unglaubliche Grund: Die Toiletten seien defekt und müssten repariert werden. Und das Problem sei in den USA eben einfacher zu beheben als in Nizza…

Keine Mechaniker in Nizza?

Das will die „Daily Mail“ im Gespräch mit der US-Airline herausgehört haben. Demnach sei ein Rückflug für die Airline einfacher, weil sie in New York mehr Mechaniker habe als in Nizza. In Nizza wäre die Reparatur auch teurer geworden.

Sollte dies tatsächlich der Grund für die Kehrtwende gewesen sein, hätte Delta die eigenen finanziellen Interessen über die Reisepläne aller Passagiere gestellt.

Unter den Fluggästen befand sich auch der US-Radiomoderator Andy Cohen, der sich nach dem Toilettenfiasko auf Instagram fragte, ob derjenige, der die Toilette kaputt gemacht hatte, wohl auch die Verantwortung für die Misere übernimmt.

Radiomoderator Andy Cohen will wissen, wer die Verantwortung für das Fiasko übernimmt.
Radiomoderator Andy Cohen will wissen, wer die Verantwortung für das Fiasko übernimmt. Foto: Instagram/Andy Cohen (Screenshot)

Passagier und Twitter-User Ralph Lentini nahm das Wendemanöver eher mit Humor. In seinem Tweet postete er die Flugroute der Maschine und stellte Delta die Frage, ob er denn nun ein paar Extrameilen für die ungeplante Reiseroute bekommen könnte. Deltas Antwort hingegen war weniger humorvoll: Sie schrieb, dass er nur die Meilen bekommt, für die er bezahlt habe.

 Nach der Rückkehr des Flugzeugs nach New York buchte Delta die Passagiere auf einen anderen Flug am Mittwochabend um.