Simbabwe hat viele schwere Krisen hinter sich gebracht: Hyperinflation, Despoten und einen Militärputsch – um nur einige zu nennen. Zwar brodelt es in dem afrikanische Land noch immer zwischen dem neuen Machthaber und der Opposition, trotzdem scheint das Tourismusgeschäft des Landes wieder Aufwind zu bekommen.

Simbabwe lockt wieder mehr Touristen an

Das Tourismusministerium teilte mit, dass Simbabwe bereits im Jahr 2017 ein Plus von 12 Prozent bei den Besucherzahlen verzeichnete. Ingesamt kamen rund 2,4 Millionen internationale Touristen in das Land. Dieser Trend scheint sich fortzusetzen: Im ersten Quartal 2018 wurde bei den Touristenzahlen ein Anstieg von rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr festgestellt.

Vor allem die Victoriafälle – die wichtigste touristische Attraktion des Landes – erleben einen Aufschwung. Die Besucherzahlen nahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um satte 48 Prozent zu.

Tourismusministerin setzt auf dauerhaften Aufschschwung

Priscah Mupfumira, die Tourismusministerin des Landes, zeigte sich gegenüber den örtlichen Medien überzeugt davon, dass sich der Tourismussektor auf lange Sicht stabilisieren könne. Dieses Vorhaben wolle das Land durch leichtere Einreisebestimmungen und mehr Sicherheit für die Touristen erreichen.

Ein Visa on Arrival sei bereits möglich, und auch die sogenannten „Roadblocks“ – willkürliche Polizeikontrollen, bei denen oft ein Bestechungsgeld nötig war – wurden abgeschafft. In Simbabwe breche eine neue Ära an.