Polizeieinsatz an einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in der französischen Hauptstadt: Am Samstagmorgen mussten Polizisten der Wache im 4. Arrondissement von Paris zur Kathedrale Notre-Dame anrücken. 

Der Grund: Katholische Kirchgänger klagten nach ihrem Besuch des Gottesdienstes am Freitag über kribbelnde Gesichter und Kopfweh. Vermutlich, weil sie sich mit dem Weihwasser am Ausgang der Kathedrale bekreuzigt hatten. 

Priester spricht von „Akt der Bosheit“, jemand wolle Gläubige „vergiften“

Ein Priester bestätigte gegenüber „Le Parisien“, das Wasser habe an diesem Tag seltsam gerochen. Er sprach von einem „Akt der Bosheit“ und davon, dass jemand „die Welt vergiften“ wolle. Weil er eine Sabotageaktion vermutete, habe er die Polizei eingeschaltet. 

Die Beamten kamen in ihren Ermittlungen aber zu dem Schluss, dass keine Gefahr mehr bestehe. Die Weihwasserbecken in Notre-Dame wurden sicherheitshalber komplett geleert, mit Bleiche gereinigt und mit neuem Wasser aufgefüllt.

Da aber niemand der Betroffenen öffentliche Beschwerde einreichte, wurden keine weiteren offiziellen Untersuchungen eingeleitet.