Die Schließung des Parks kam ausgerechnet mitten in der Ferienzeit. Grund war die starke Rauchentwicklung durch das sogenannten „Ferguson Fire“, den Behörden mittlerweile als schlimmsten Brand in der Geschichte des Sierra National Forest bezeichnen. 

Wasona Road, Mariposa Grove und Yosemite Valley öffnen für Besucher

Auf der offiziellen Informationsseite zum Ferguson-Feuer heißt es nun, dass zumindest Teile des Yosemite-Nationalparks wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden.

Seit dem 13. August (9 Uhr Ortszeit) sind Wasona Road und Mariposa Grove wieder geöffnet. Seit dem 14. August ist Yosemite Valley wieder für Besucher zugänglich. Seit dem 30. August kann die Glacier Point Road wieder befahren werden, damit ist einer der beliebtesten Aussichtspunkte des Parks wieder für Besucher erreichbar.

Trotzdem bestehe weiterhin die Gefahr schlechter Luft- und Sichtverhältnisse. Zu bestimmten Zeiten könne es zu vermehrter Rauchentwicklung kommen, besonders in Tälern könne sich immer wieder Rauch sammeln und die Sicht einschränken. In den verbrannten Gebieten sollte nicht gewandert werden.

Ferguson Fire: Aktuelle Situation der Waldbrände in Kalifornien

Seit dem 13. Juli wüten die Waldbrände in Kalifornien bereits, noch immer arbeiten mehr als 300 Einsatzkräfte daran, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Zeitweise waren rund zehnmal so viele Feuerwehrleute im Einsatz.

Etwa 390 Quadratkilometer brennen aktuell – eine Fläche fast so groß wie Köln. Die Brände seien aber vollständig unter Kontrolle.