Der Naivashasee im Nordwesten von Kenias Hauptstadt Nairobi ist bekannt für die dort lebenden 300 Vogelarten. Außerdem können Touristen dort Giraffen, Antilopen, Gnus, Zebras und Nilpferde beobachten.

Doch die Safarireise von zwei Chinesen endete tragisch: Der 66-Jährige und sein 62-jähriger Begleiter machten in der Nähe des Hotels Sopa begeistert Fotos von den großen Flusstieren – und kamen ihnen dabei offenbar zu nahe.

Nilpferd tötet Urlauber in der Nähe des Hotels am Naivashasee

Eines der Flusspferde griff an und tötete den älteren der beiden Männer. Die staatliche Organisation Kenya Wildlife Service (KWS) twitterte gestern: „KWS ist traurig, den Tod eines Touristen mitteilen zu müssen, der gestern Abend angegriffen wurde. Sein Kollege überlebte mit leichten Prellungen und wurde im Krankenhaus des Distrikts Naivasha behandelt.“ Nach dem Nilpferd werde noch gesucht.

Sechs Tote durch Nilpferdangriffe 2018 – weil der Wasserpegel steigt

Insgesamt sind in diesem Jahr am Naivashasee sechs Menschen von Nilpferden getötet worden, berichtet die kenianische Zeitung „The Star“. Grund für die Zunahme von Angriffen sei der gestiegene Wasserpegel. 

Der Vorsitzende der Lake Naivasha Boat Owners Association, David Kilo, sagte, dass die Weideflächen für die Flusspferde dadurch reduziert worden und die Tiere gezwungen seien, in die Gebiete von nahe gelegenen Hotels und Farmen zu wandern.