Moulton Falls: Freundin schubst Amerikanerin von 18-Meter-Brücke

Freundin schubst Amerikanerin von 18-Meter-Brücke

Die 16-jährige Jordan war mit ihrer Clique am Lewis River in Washington (USA), als eine Freundin sie von einer Brücke in den Fluss schubste. Die Folgen: fünf gebrochene Rippen und eine punktierte Lunge.

Jordan H. (16, rechts) wird von einer Freundin von einer Brücke ein den Lewis River, Washington, USA, gestoßen.
„Nicht an die Konsequenzen gedacht“: Nach dieser Aktion hat Jordan (rechts) nicht nur mehrere verletzte Rippen, sondern auch eine Freundin weniger.

Foto: twitter.com/~Marietta

Ein Bauchplatscher vom Ein-Meter-Brett sieht im schlimmsten Fall lustig aus. Ein Bauchplatscher aus großer Höhe ist dagegen richtig gefährlich: Die Amerikanerin Jordan H. (16) hat sich bei ihrem Sprung von einer fast 20 Meter hohen Brücke in den Lewis River im US-Bundesstaat Washington fünf gebrochene Rippen und eine punktierte Lunge zugezogen. 

Amerikanerin wird grob von einer Brücke gestoßen

Und das Schlimme: Das Mädchen stand zwar schon hinter dem Brückengeländer, schien aber noch nicht bereit für den Absprung, sagte sogar „Nein“. Doch plötzlich versetzte ihr eine ihrer „Freundinnen“ einen harten Stoß von hinten.

Ein Video zeigt die hinterhältige Aktion: 

Jordan fiel unkontrolliert nach vorn, ruderte mit den Armen und schaffte es nicht, möglichst senkrecht die Wasseroberfläche zu durchbrechen, sondern knallte mit der Brust aufs Wasser. 

Bauchplatscher aus fast 20 Metern führt zu Rippen- und Lungenverletzungen

Die Folge: Beim Aufprall bleibt ihr die Luft weg, jemand aus der Clique muss sie aus dem Wasser ziehen, bevor sie ins nahe gelegene Peace Health Southwest Medical Center in Vancouver (Washington, USA) gebracht wird. Dort werden bei ihr fünf gebrochene Rippen und eine punktierte Lunge diagnostiziert. 

Der Vorfall ereignete sich Mitte vergangener Woche bei Moulton Falls. Schilder verbieten zwar das Springen von der Brücke, dennoch ist der Ort – gerade bei Jugendlichen – ein beliebtes Sprungbrett. 

Nach Brückensturz: Kein Sport und keine Flugreisen

Dieser Vorfall dürfte leichtsinnigen Badenden aber eine Lehre sein. Jordans Schwestern stellten die angebliche Freundin danach zur Rede, erzählen sie gegenüber dem lokalen Nachrichtenportal „Koin“. Sie entschuldigte sich für ihren Schubser und sagte außerdem, sie sei sich der möglichen Konsequenzen nicht bewusst gewesen. 

Jordan, die ohne Medikamente starke Schmerzen hat, und ihre Schwestern können das nicht nachvollziehen. An einem 18 Meter hohen Abgrund spiele man nicht einfach so herum. Zumal die Folgen Jordan noch eine Weile begleiten werden: Sie darf drei Monate lang nicht fliegen und erst mal keinen Sport machen.

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