Ostsee: Die schönsten Strandlokale in Rendsburg-Eckernförde

Die schönsten Strandlokale in Rendsburg-Eckernförde

Manchmal muss man nicht weit gehen, um viel zu erleben. In Strande reichen etwa 500 Meter Strand in Ortslage für eine feine Auszeit. reisereporterin Kerstin stellt euch drei ganz besondere Strandlokale vor.

Kerstin von Schmidt Phiseldeck
In Strande gibt es drei wirklich schöne Strandlokale.
In Strande gibt es drei wirklich schöne Strandlokale.

Foto: Kerstin von Schmidt Phiseldeck

Kennst du das Bermuda-Dreieck? Die meisten vermuten es ja im Atlantik, tatsächlich befindet es sich in Strande: Es handelt sich um eine dreieckige, etwas versteckt gelegene Strandfläche zwischen der Ostmole am Hafen und dem Badestrand. Sie wird zwar nicht bewirtschaftet, wegen ihres feinen Sandes aber von Einheimischen geschätzt.

Seit 2016 verbinden zudem immer mehr Menschen ganz besondere Erinnerungen mit diesem Ort: Das Areal dient mehrfach im Jahr als Trauungsort bei Strandhochzeiten. Der Name Bermuda-Dreieck geht auch darauf zurück, dass das versteckte Fleckchen „so eine Art Niemandsland ist“, erklärt Touristikchef Heiko Drescher.

Die schönsten Restaurants am Ostseestrand

Und weiter geht’s entlang der Wasserkante – das Panorama in Strande bietet endloses maritimes Kino. Ob Segelschulen, die im Pulk vorbeiziehen, majestätische Großsegler, flitzende Fördedampfer, Surfer oder Stehpaddler: Hier wird es nie langweilig. „Es gibt wenige Punkte, wo man solche Ausblicke hat“, schwärmt Holger Klink (CDU), Bürgermeister des familiären und auch ein bisschen mondänen Ostseebades.

Jede Menge Steine in Strande

Entlang des Ufers führen in Strande übrigens auch drei Badestege ins Wasser. Die sollten eigentlich dieses Jahr verlängert werden, doch wegen des maroden Zustands hat die Gemeinde davon Abstand genommen. Jetzt soll erst mal der Strand gerettet werden. Jawoll! Denn tatsächlich enthält dieser im Strander Uferbereich kaum noch Sand, dafür jede Menge Steine – was ihm den Spott mancher Besucher einbringt.

Schuld ist die Strömung, die den Sand in den Hafen und den Bereich zwischen Strande und Schilksee schwemmt. „Die Erosion ist so groß, wir haben da 1,2 Meter und mehr an Sand verloren“, erklärt Bürgermeister Holger Klink. Damit sich das feine Gut wieder am Strand sammelt, sollen im Herbst Buhnen im Bereich der Restaurants Bruno und Das Kaiser entstehen.

Hinter Letzterem wird der Strand dann allmählich schmaler und weniger wuselig. Hier locken auch andere Angebote mit Meerblick: Auf der schönen Promenade gibt es viele Sitzgelegenheiten, dazu einen Spielplatz und mittlerweile schon zwei Boulebahnen; Kugeln verleiht Das Kaiser.

Und vielleicht kehren die Strandbesucher dann ja auch dort ein, um etwas Österreich an der Ostsee zu genießen. Oder ein paar Schritte weiter im Strandbistro Bruno, das Strande schon früh ein gewisses Flair verlieh. Oder im Alexy – das fischbetonte In-Lokal mit Hafen- und Strandblick zugleich.

Weitere schöne Strandlokale

Und wer auf den Geschmack gekommen ist, der kann noch viel weiter im Sand wandern: Auch in Schwedeneck und Eckernförde gibt es Gelegenheiten, mit Blick aufs Wasser direkt am Strand zu speisen.

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