An den Stränden der Normandie haben die französischen Behörden zwölf Strandbibliotheken eröffnet. Noch bis Ende August können sich Besucher dort vom anstrengenden Planschen und Schwimmen im Meer erholen.

12.000 Bücher stehen dort insgesamt zur Auswahl – kostenlos und ohne Anmeldung. Da sie nicht mit nach Hause genommen werden dürfen, sind vor den kleinen Holzhütten gleich passend knallbunte Stühle aufgestellt.

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Buchfans: Die Franzosen schmökern gern

Lire à la Plage, also Lesen am Strand, heißt das Projekt, das es bereits seit einigen Jahren gibt, in diesem Jahr aber erweitert wurde. Studenten arbeiten als Ferienjobber in den Minibibliotheken und beraten die Leser.

Inzwischen gibt es auch kleine Bücherschränke zur Selbstbedienung. Zahlreiche Küstenorte haben so ihre Stadtbibliotheken nach draußen verlagert. 

In Frankreich ist es üblich, zwischendurch in Büchern zu schmökern, auch in Buchhandlungen und Supermärkten sieht man immer wieder Kunden auf dem Boden sitzend in ein Buch oder einen Comic vertieft.