Deutsche Bahn: Zugausfälle und Verspätungen nach Unwetter im Norden

Deutsche Bahn: Zugausfälle und Verspätungen im Norden

Bereits am Donnerstag mussten sich viele Bahnreisende aufgrund des Unwetters über ausgefallene oder verspätete Züge ärgern. Aber auch heute kommt es aufgrund der entstandenen Schäden zu Einschränkungen.

Der Bahnsteig Hoheneichen (S1) in Hamburg ist nach dem Unwetter menschenleer.
Menschenleeres S-Bahn-Gleis in Hamburg. Auch der Nahverkehr war von den Schäden durch das Gewitter betroffen.

Foto: imago/NGH-Agentur/Luca Field

Nicht nur der Frankfurter Flughafen musste sich gestern dem Gewittertief „Nadine“ beugen: Auch im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn kam es zu zahlreichen Zugausfällen infolge von Streckensperrungen.

Und das Chaos hat sich noch nicht gelichtet: Auch heute kommt es im Norden Deutschlands zu Einschränkungen. Wie die Deutsche Bahn informiert, sind zurzeit die Strecken zwischen Bremen und Hamburg sowie Wolfsburg und Hannover gesperrt. 

Folgende Züge zwischen Hamburg und Hannover fielen aus: 

  • ICE-Sprinter von Hamburg nach Stuttgart über Hannover auf der gesamten Strecke.
  • Züge von Hamburg nach Stuttgart über Fulda und Frankfurt am Main auf der gesamten Strecke.
  • Züge von Hamburg nach München über Hannover und Fulda starten und enden in Hannover oder Bremen. Reisende mit Fahrtziel München können alternativ über Berlin fahren, eine Sitzplatzreservierung wird empfohlen.
  • Züge von Kiel nach Basel über Kassel und Karlsruhe starten beziehungsweise enden in Kassel-Wilhelmshöhe.
  • Züge von Stralsund über Kassel nach Karlsruhe enden beziehungsweise starten in Hannover.
  • Züge von Hamburg nach Kopenhagen über Puttgarden enden beziehungsweise starten in Puttgarden beziehungsweise Roedby (Dänemark).

Gegen 14.30 wurden die Sperrungen zwischen Hamburg und Hannover sowie zwischen Puttgarden und Kopenhagen aufgehoben, der Fernverkehr werde langsam wieder aufgenommen.

Bahnstrecke Bremen–Hamburg bleibt vorerst gesperrt 

Die Strecke Bremen–Hamburg bleibt voraussichtlich bis 16.30 für den Fernverkehr gesperrt. Daher verkehren keine Fernverkehrszüge zwischen Dortmund, Bremen und Hamburg. Wer von Dortmund nach Hamburg oder in umgekehrte Richtung reisen möchte, kann auf Verbindungen über Hannover ausweichen.

Wer bereits ein Ticket für eine der betroffenen Strecken besitzt, kann das Ticket gebührenfrei zurückgeben oder bis eine Woche nach Störungsende flexibel nutzen.

Sperrung zwischen Wolfsburg und Hannover

Aufgrund starker Unwetterschäden werden alle Fernverkehrszüge auf der Strecke Berlin–Wolfsburg–Hannover–Ruhrgebiet/Köln/Amsterdam bis einschließlich Montag (13. August) über Braunschweig (ohne Halt) umgeleitet. Dadurch kommt es zu Verspätungen von bis zu 30 Minuten. 

Ausfälle der S-Bahn in Hamburg

Auch im Hamburger Nahverkehr kam es zu Störungen, mehrere S-Bahn-Linien mussten aufgrund der Unwetterschäden durch Busse ersetzt werden. Mittlerweile ist nur noch eine Strecke gesperrt, es fahren Ersatzbusse:

Streckenschäden: Auch der Metronom ist betroffen

Wie der Metronom informiert, müssen auch hier Reisende mit Verspätungen oder Zugausfällen rechnen. Die Strecken zwischen Bremen und Hamburg sowie Uelzen und Hamburg sind noch bis mindestens 15 Uhr nur eingeschränkt befahrbar, Teilabschnitte werden mit Ersatzbussen bedient, die allerdings nur begrenzte Kapazitäten haben. 

Bahnreisende sollten sich rechtzeitig informieren

Darüber hinaus können vereinzelte Fernverkehrszüge mit weniger Sitzplätzen oder abweichenden Fahrzeugen unterwegs sein, auch weitere Zugausfälle oder Verspätungen sind möglich. Die Deutsche Bahn bittet alle Passagiere, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung zu informieren.

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