Auf der indonesischen Insel Lombok hat es am Donnerstag wieder ein Erdbeben gegeben. Der Erdstoß mit der Stärke 5,9 ist bereits der dritte in kurzer Zeit, immer wieder gibt es kleinere Nachbeben. Zahlreiche Häuser sind laut Medienberichten eingestürzt. Insgesamt sind mindestens 300 Menschen gestorben, mehr als 1000 Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt.

Eine Warnung vor einem Tsunami blieb dieses Mal aus. Bei dem vorherigen Beben am Sonntag bestand zunächst die Gefahr einer derartigen Welle und Überschwemmungen. 

Lombok: Mehrere Erdbeben forderten Hunderte Menschenleben

Mindestens 160 Menschen waren beim zweiten großen Beben getötet worden. Und schon eine Woche zuvor war die Erde erschüttert worden. Viele Menschen meiden aus Sicherheitsgründen Häuser und Gebäude, da Einsturzgefahr droht.

Reiseveranstalter haben ihre Gäste bereits aus dem betroffenen Gebiet geholt. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Lombok und den vorgelagerten Gili-Inseln.