Ein Heißgetränk mit Blick auf den Markusdom genießen – beim Städtetrip in Venedig fast schon ein Muss. Das dachte sich wohl auch Juan Carlos B. (62) aus Chile bei seiner Reise in die Kanalstadt.

Beim Blick auf die Rechnung wird ihm der Genuss aber ordentlich vergangen sein: Stolze 43 Euro wollte das Caffe Lavena von ihm haben. Jeweils 10 Euro für zwei 0,25-Liter-Flaschen Wasser und jeweils 11,50 Euro für zwei Tassen Espresso. Völlig normal, meint das Café.

Ist der Urlauber selbst schuld an den überteuerten Getränken?

Gegenüber der britischen „Sun“ sagte ein Sprecher, die Mitarbeiter würden Kunden vorher warnen, dass sie einen Aufschlag auf Getränke und Speisen zahlen, wenn sie draußen auf dem Markusplatz sitzen. Das Problem: „Die meisten hören nicht zu, wenn wir ihnen die Speisekarten bringen.“ Dort stünde ausdrücklich, dass die Preise auf dem Platz höher sind.

Wer einen Kaffee für 1,25 Euro trinken wolle, könne das an der Bar tun. Dasselbe Getränk auf dem Markusplatz mit Livemusik und Blick auf den Dom sei aber ein völlig anderes Erlebnis und entsprechend teurer.