Das muss wirklich ein Schock für Ben N. gewesen sein: Er hatte sein Haus mit drei Schlafzimmern auf Airbnb zur Miete angeboten und eine Buchung für vier Personen angenommen. Doch dann die Überraschung: Statt der vier Personen, die abgesprochen waren, standen plötzlich 25 Menschen vor seiner Tür – eine komplette Bibelgruppe.

Bens Freundin Mary N. hielt das gesamte Spektakel via Twitter fest:

Das Ganze hört sich erst mal wie ein schlechter Scherz an: Mary schreibt, dass ihr Freund das Haus über das Wochenende an vier Personen vermietet hat. Statt der erwarteten vier Leute stehen aber plötzlich 25 vor der Tür. Eine Erklärung bekommt Ben vom Mieter am Telefon:

„Wir machen nur eine kurze Bibelstunde, dann sind wir wieder weg“ 

Die 25 Leute, die vor Bens Tür stehen würden, seien nur für eine kurze Bibelstunde dort und würde danach gleich wieder verschwinden, so der Mieter. Ben lässt sich widerwillig darauf ein, dass die Leute ihre Bibelstunde abschließen können und dann direkt verschwinden.

Doch da hat er die Rechnung ohne seine ungebetenen Gäste gemacht: Die Überwachungskamera fängt ein, dass nach und nach immer mehr Menschen zu dem Treffen kommen. Ben setzt sich sofort mit Airbnb in Verbindung – zunächst mit mäßigem Erfolg:

Ein Mitarbeiter von Airbnb bittet ihn, zu prüfen, ob es nicht möglich wäre, die 25 Gäste in seinem Haus mit drei Schlafzimmern unterzubringen, schließlich sei es schon recht spät. Mittlerweile hatte sich Ben mit seiner Freundin ins Auto gesetzt und sich auf den Weg nach Hause gemacht. Als sie dort eintreffen, erwartet sie schon die nächste Überraschung:

Im Haus stellt das Paar fest, dass die unerwünschte Meute Shampoo im Wert von über 60 US-Dollar gestohlen hat. Einige der Gäste sind sogar noch im Haus!

Die sind total verdutzt, dass sie umgehend das Haus verlassen sollen. Schließlich sei der EINE zusätzliche Gast schon längst weg.

Einige Tage, nachdem alle ungewollten Besucher weg waren und das Chaos beseitigt war, bekam Ben eine Nachricht von Airbnb: Man wolle wissen, wie sich „Andy“ als Gast gemacht habe – eine komische Frage für das Paar.

Mittlerweile habe die beiden aber alle Unannehmlichkeiten mit Airbnb klären können.