Rund 22 Kilometer südlich des größten Berges in Nordamerika ist am vergangenen Samstagabend ein Touristenflugzeug beim Rundflug über dem Denali-Nationalpark in einen Gletscher gestürzt. Der Pilot konnte das Unglück noch über Satellitentelefon durchsagen, bevor die Verbindung abbrach. 

Abgestürztes Flugzeug erst zwei Tage später entdeckt

Aufgrund des wolkigen und regnerischen Wetters am Wochenende konnte der abgestürzte Flieger erst am gestrigen Montag von einem Suchtrupp im Helikopter erreicht werden. Wie „Travel Weekly“ berichtet, bestand zunächst die Hoffnung, die Insassen könnten die Tage dennoch überlebt haben, da die Maschine mit Schlafsäcken, Essen und Campingkocher ausgerüstet war.

Vier Tote beim Flugzeugabsturz in Alaska

Beim Auffinden sei das Flugzeug allerdings bereits zugeschneit gewesen und habe keine Spuren von Leben gezeigt. Vier der Insassen seien bei dem Absturz in den Kahiltna-Gletscher in der Nähe des Gipfels des Thunder Mountain ums Leben gekommen. Von dem fünften fehle jede Spur, ein Überleben werde aber immer unwahrscheinlicher. 

Der Gletscher ist ein beliebter Ausgangspunkt für Klettertouren am Thunder Mountain, wird außerhalb der Saison aber weiterhin bei Rundflügen wie von der verunglückten Maschine des Anbieters K2 Aviation angeflogen.