Diese 9 Strände haben den höchsten Surf-Faktor | reisereporter.de

Diese 9 Strände haben den höchsten Surf-Faktor

Ganz egal ob Kiten, Windsurfen oder Wellenreiten, der reisereporter verrät dir, an welchen Stränden du beim Surfen voll auf deine Kosten kommst. Also pack dein Board ein und los geht’s.

Victoria Förster
Dieser hübsche Strand auf Lombok hat es nicht ins Ranking geschafft. Aber die Nachbarinsel Bali ist dabei. (Symbolfoto)
Dieser hübsche Strand auf Lombok hat es nicht ins Ranking geschafft. Aber die Nachbarinsel Bali ist dabei. (Symbolfoto)

Foto: unsplash.com/Jeremy Bishop

Guter Wind und perfekte Wellen, das braucht ein Surfer-Hotspot. Die Website „Beach Inspector“ hat dafür über 1.600 Strände nach bis zu 120 Kriterien getestet. Der reisereporter hat sich die Beach-Awards in der Kategorie Surfen für dich genauer angesehen und für Kiter, Windsurfer und Wellenreiter jeweils drei Strände rausgesucht.

Sur Masirah Bay, Oman

Die Sur Masirah Bay ist noch ein echter Geheimtipp für Kitesurfer. Noch hat die Sportart hier keine echte Berühmtheit erlangt. Also nichts wie ab in den Oman, bevor sich das ändert und es richtig voll wird.

Denn: Die Wetterbedingungen dort sind extrem gut, seichtes Gewässer trifft in der Hauptsaison auf Windgeschwindigkeiten bis zu 40 Knoten. Du kannst dir außerdem vor Ort Equiment ausleihen, musst es also nicht im Flugzeug mitschleppen. Bald soll es auch Windsurfboards zum Verleih geben.

Risco del Paso, Fuerteventura

Bei Passatwind herrscht an der Playa de Sotavento der stärkste und regelmäßigste Wind auf Fuerteventura – daher kommen zwischen März und Oktober Massen an Kite- und Windsurfern an den Strandabschnitt Risco del Paso. Die Wellen rollen bis zu zwei Meter hoch in Richtung der Dünenlandschaft.

Und du triffst dort auf viele Zuschauer. Denn die perfekten Windsurfbedingungen sorgten dafür, dass der Strand schon oft zum Austragungsort großer Tuniere wurde – hier stiegen schon die Besten der Besten auf ihr Brett, zum Beispiel beim Kiteboarding und beim Windsurfing World Cup. 

Aber auch wenn du Anfänger bist: kein Problem. In den ansässigen Windsurfschulen kannst du dir Equipment ausleihen und Kurse belegen. 

Bells Beach, Australien

In Australien ist Surfen ein Nationalsport – und Bells Beach ist sozusagen das Heimstadion Down Unders, findet „Beach Inspector“. Die großartigen Wellen dort sollte jeder Surfer einmal selbst getestet haben. Du machst eine Great Ocean Road Tour? Dann ist dieser Strand ein toller erster Stopp, auch wegen der wunderschönen Aussicht vom Bord aus: Grün bewachsene Dünen, goldbrauner Sand und Felsen. 

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Naturstrand Gold auf Fehmarn, Ostsee

Auch ein deutscher Strand hat es in die Liste der besten Strände für Kitesurfer geschafft. Am Naturstrand Gold auf der Insel Fehmarn herrschen großartige Bedingungen – und es gibt mehr als 2.000 Sonnenstunden im Jahr. Der Strand ist zwar klein und rustikal, aber du kannst hier einen ungestörten Tag in der Natur verbringen.

Der Spot ist für Anfänger gut geeignet, das Wasser des Stehreviers ist sehr flach. Du kannst dort Segelkurse buchen, mit einem Stand-up-Paddling-Board fahren, windsurfen, kiten oder – sollte es doch mal windstill sein – aufs E-Board springen. Es wird also mal wieder Zeit für einen Abstecher an die Ostsee.

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Badestelle Bad in St. Peter-Ording, Nordsee

Für Kiter, Windsurfer und Wellenreiter gibt es an der Nordsee im Nordwesten von St. Peter-Ording einen eigenen Strandabschnitt. Du findest ihn zwischen der Badestelle Bad und der Badestelle Ording. Vor allem im Herbst sind die Bedingungen zum Surfen hier sehr gut. Und das nicht nur für Profis, denn das flache Wasser ist auch für Anfänger optimal. Und nach dem Sport erlebst du hier on top auch noch regelmäßig wunderschöne Sonnenuntergänge.

Maracaípe in Pernambuco, Brasilien

Drei Kilometer lang, von Palmen gesäumt, das Wasser glasklar – das ist der Maracaípe in Pernambuco im Nordosten von Brasilien. Aufgrund der hohen Wellen ist er zum Baden nicht gut geeignet, dafür umso mehr für die Wellenreiter. 

Und solltest du noch nie auf einem Surfbrett gestanden haben, solltest du das hier nicht zugeben, so der „Beach Inspector“. Denn dann wirst du komisch angeschaut – aber die örtliche Surfschule schafft Abhilfe.

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Le Morne Public Beach, Mauritius

Er gilt als einer der besten Kitesurfspots der Welt: der Le Morne Public Beach auf Mauritius. Satte Winde gepaart mit einem wunderschönen Strand und einer tollen Landschaft machen diesen Strand an der Südwestspitze des ostafrikanischen Landes zur absoluten Nummer eins für Kitesurfer.

Aber: Equipment kannst du dir hier nicht direkt ausleihen, dafür musst du ein paar Kilometer weiter in den nächsten Ort fahren.

Playa de Leocadio Machado, Spanien

Der Playa de Leocadio Machado an Teneriffas Südostküste ist DER Hotspot für Wassersport. Morgens kommen die Anfänger, da der Wind meist etwas schwächer ist, ab dem Nachmittag kommen die fortgeschrittenen Kitesurfer.

Besonders stark ist der Wind von Juni bis August. Du findest hier viele Kite- und Windsurfschulen direkt am Strand. Und im Anschluss an den sportlichen Teil geht’s ab ins Surf-Café nördlich des Strandes.

Bingin Beach auf Bali, Indonesien

Bali hat viele Traumstrände, aber der Bingin Beach im Westen gehört nicht unbedingt dazu. Statt Bilderbuchstrand findest du hier einen rustikalen Spot mit lässigen Hostels und Surfer-Mentalität. Hierher fahren zwar hauptsächlich Profis, aber auch Anfänger können sich eine der Surfschulen aussuchen.

Der nördliche Teil ist recht felsig und ruhig, im Süden findest du viele Surfercafés. Bei Flut sind die Wellen am Bingin Beach extrem hoch, bei Ebbe ist das Bild fast malerisch. Flache Korallen tauchen auf, dazwischen finden sich viele kleine Muscheln.

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