Dubai: Tourist gerät in drei Stunden 33-mal in die Radarkontrolle

Dubai: Tourist gerät 33-mal in die Radarkontrolle…

… und das in nur drei Stunden. Jetzt erwarten den 25-jährigen Raser Knöllchen in einem Gesamtwert von umgerechnet mehr als 39.000 Euro – und ein Streit mit der Autovermietung, wer die Buße zahlen soll.

Die Skyline von Dubai mit dem Burj Khalifa und dem Sheikh-Zayed-Road-Autobahnkreuz, Vereinigte Arabische Emirate.
Höher, schneller, weiter: Als Stadt der Superlative ist Dubai diesem Urlauber wohl etwas zu Kopf gestiegen. (Symbolfoto)

Foto: imago/robertharding/Fraser Hall

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometern heizte der Brite durch Dubai. Weil in dem arabischen Emirat aber der Autobesitzer und nicht der Fahrer für Knöllchen belangt wird, könnte er trotz einer ausstehenden Geldbuße von umgerechnet mehr als 39.000 Euro das Land verlassen.

Das will Faris I., Besitzer der Autovermietung, bei der der junge Brite am 30. Juli für ursprünglich zwei Tage einen Lamborghini gemietet hatte, aber nicht hinnehmen. Deshalb befinden sich beide Parteien zurzeit in einer etwas verfahrenen Situation: Der Raser hat noch das Auto, der Vermieter dessen Reisepass.

Autovermieter sitzt auf den Knöllchenkosten

Ursprünglich zahlte der Brite etwa 1.340 Euro Mietgebühr für zwei Tage. Durch die Raserei haben sich die Kosten allerdings verdreißigfacht. Gegenüber der britischen „Sun“ schildert Faris die Umstände: „Wir haben Kopien von allen Verstößen vorliegen und sofort ein Reiseverbot für den Kunden beantragt, was uns 240 Pfund (knapp 270 Euro) Gebühr gekostet hat.“ Der Antrag sei allerdings abgelehnt worden. 

Sollte das Auto von der Polizei beschlagnahmt werden, könne sich Faris das Geld für die Knöllchen nicht leisten, deshalb versuche er auch gar nicht, das Auto vom Hotel des Urlaubers abzuholen.

Er frage sich jetzt, wer die Strafe zahlen soll – „wir auf jeden Fall nicht, es ist seine Schuld, und er sollte dafür blechen“.

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