Bei dem Erdbeben der Stärke 6,9 sind mindestens 142 Menschen ums Leben gekommen, Gebäude wurden zerstört und beschädigt. Neben dem Epizentrum auf der indonesischen Insel Lombok waren die Auswirkungen auch auf den Gili-Inseln spürbar. Reiseveranstalter kümmern sich jetzt um ihre Gäste vor Ort.

Erdbeben auf Lombok: So reagieren Veranstalter

DER Touristik bietet Pauschalreisenden etwa einen Umzug nach Bali an, so der Branchendienst „ReiseVor9“, Gäste auf den Gili-Inseln müssten sogar wechseln. Kunden, die vor dem 12. August in das Gebiet reisen wollten, können kostenlos umbuchen oder stornieren. 

Tui habe ebenfalls alle Gäste in Sicherheit gebracht. Hier können gebuchte Reisen mit einem Abreisedatum vor dem 31. August kostenlos umgebucht oder storniert werden. Thomas Cook hat alle Augustreisen abgesagt. 

Gäste von FTI seien bereits nach Bali gebracht worden, vorzeitige Abreisemöglichkeiten werden geprüft. 

Der Studienreiseanbieter Studiosus hatte eine Reisegruppe auf den Gili-Inseln, die nach Lombok gebracht worden sei. Ob eine geplante Reise ab Ende August stattfinden wird, werde noch geprüft. Bis dahin gibt es kein Umbuchungs- oder Stornorecht für die Kunden. 

Lombok: Warnung vor Nachbeben und Schäden

Das Auswärtige Amt rät von Reisen in das Gebiet ab. Es müsse weiterhin mit Nachbeben gerechnet werden, zudem gebe es anhaltende Stromausfälle und eine Einschränkung der Infrastruktur. Bereits eine Woche zuvor hatte es auf Lombok ein Erdbeben gegeben, bei dem 16 Menschen starben.