Die Begriffe See- und Seeheilbad bezeichnen besondere Formen eines Kurortes. Orte, die diese Titel tragen wollen, müssen bestimmte Kriterien der Kur- und Erholungsgesetzgebung erfüllen. Diese legen die Bundesländer fest.

Ein Seebad in Mecklenburg-Vorpommern darf beispielsweise maximal zwei Kilometer von der Küste entfernt liegen, Luft- und Wasserqualität müssen gewisse Werte einhalten, mindestens ein Arzt muss ortsansässig und es müssen genügend geschützte Bereiche für Spaziergänge, Sport und Spiel eingerichtet sein.

Von einem Seeheilbad verlangt die Regierung zusätzlich spezielle Kurhäuser und Krankenhäuser mit Diätküchen und Diätberatung.