Diese 6 Orte in Boltenhagen musst du sehen | reisereporter.de

Diese 6 Orte in Boltenhagen musst du sehen

Die Ostseeküste bei Boltenhagen in traumhaft – tolle Strände, viel Natur und niedliche Hafenstädtchen. reisereporter Andreas Zecher sagt dir, was du bei einem Urlaub dort nicht verpassen darfst.

Andreas Zecher
Möwen begleiten dich in Boltenhagen.
Möwen begleiten dich in Boltenhagen.

Foto: Pixarbay/twin1961

1. Die Seebrücke

Deine Ankunft solltest du erst einmal genießen. Nichts eignet sich besser dafür, als auf die Seebrücke hinaus zu gehen und von dort aus Boltenhagen in Augenschein zu nehmen.

Die Seebrücke ist immerhin fast 300 Meter lang. Das verschafft dir eine besondere Perspektive. Sie ist übrigens barrierefrei zu erreichen. Der Blick auf den weißen Strand, den lauschigen Ort und das Wasser der Ostsee sagt dir, hier bist du richtig. Das wird ein schöner Urlaub. Im August jedes Jahr wird hier das Seebrückenfest mit Feuerwerk gefeiert.

Ein Spaziergang auf der Seebrücke und du weißt: Jetzt ist Urlaub angesagt!
Ein Spaziergang auf der Seebrücke und du weißt: Jetzt ist Urlaub angesagt! Foto: Laura Jahnke

2. Die weiße Wieck

Diesen geheimnisvoll klingenden Namen trägt eine der schönsten Marinas entlang der Ostseeküste. Im Boltenhagener Ortsteil Tarnewitz ist in jüngster Zeit ein ausgedehnter Hafen für Sport- und Freizeitboote entstanden. Umgeben von vielgestaltigen ein Urlaubsquartieren, bietet sich dir hier ein besonderes Flair.

Du musst gar nicht Segler sein, um den Zauber dieses Fleckchens zu genießen. Setz dich einfach in eines der zahlreichen Restaurant und lass dich mit kulinarischen Leckerbissen aus der Ostsee verwöhnen. So eingestimmt macht ein Streifzug durch benachbarten kleinen Shops und Boutiquen richtig Spaß.

Die Weiße Wiek ist eine Marina mit echtem Hafenflair.
Die Weiße Wiek ist eine Marina mit echtem Hafenflair. Foto: Andreas Zecher

3. Schloss Bothmer

Nur ein paar Kilometer im Hinterland des Seebades befindet sich das Schloss Bothmer. In Boltenhagen gewesen zu sein, und es nicht gesehen zu haben, ist geradezu eine touristische Todsünde! Sein Anblick wird dir bekannt vorkommen, denn das Schloss wurde für zahlreiche Filmproduktionen als Kulisse genutzt.

Von Grund auf saniert, ist es mit seiner Garteninsel der einer der bedeutendsten barocken Herrensitze des Nordens. Heute befindet es sich in staatlichem Besitz und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Bei einem Spaziergang im Park kannst du dich ganz als Schlossherr oder -dame fühlen.

Öffnungszeiten Orangerie-Café: Juli bis August, täglich 10 bis 18 Uhr, September: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, außerhalb der Saison am Wochenende 11bis 16 Uhr

Ein Muss für Klütz-Besucher: das Schloss Bothmer.
Ein Muss für Klütz-Besucher: das Schloss Bothmer. Foto: Petra Eichhorn

4. Klütz: ein verträumtes Städtchen

Nur ein Stück weit vom Schloss entfernt ist das Städtchen Klütz. Für Literatur- und Gartenfreunde hat es etwas Einzigartiges zu bieten. In einem historischen Getreidespeicher befindet sich das Literaturhaus Uwe Johnson. Der mit seinem Roman „Jahrestage“ zu nationalem Ruhm gelangte Schriftsteller (1934-1984) war zeitlebens der mecklenburgischen Küstenregion verbunden.

Der Ort Jerichow in seinem Hauptwerk ist der Stadt Klütz nachempfunden. Grund genug ihn hier mit einer umfangreichen Ausstellung und zahlreichen Veranstaltungen zu ehren. Solltest du neugierig geworden sein, kannst du hier ganz unauffällig eine „Bildungslücke“ schließen.

Falls dein Kopf danach raucht, geh ein Stück weiter in die Staudengärtnerei von Julia Scholdt. Sie hat aus einer denkmalgeschützten Hofanlage und einem verwilderten Garten eine Schauanlage mit mehr als 600 Arten gemacht. Staunen und Schnuppern, hier feiern diese Sinne ein kleines Fest.

Johnson-Haus: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, November bis März: Mittwoch bis Sonntag 10 bis 16 Uhr, 

Staudengärtnerei: Frühjahr bis Herbst: Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr

Einen Besuch wert: die Staudengärtnerei.
Einen Besuch wert: die Staudengärtnerei. Foto: Andreas Zecher

5. Schöne Aussicht vom Schönberg

Du wirst es nicht glauben, doch es gibt ganz in der Nähe deines Urlaubsortes einen richtigen Berg. Der Hohe Schönberg in der Gemeinde Kalkhorst im Klützer Winkel bringt es auf fast 100 Meter über Nacht. Nicht viel? In der ansonsten platten Landschaft schon. Deshalb hast du von hier einen sehr schönen Blick über die Ostsee.

Ein Heimatverein hat zudem für die Errichtung einer stabilen Aussichtplattform gesorgt. So kannst du hier auch eine ausgiebige Rast machen. Falls du den „Berg“ nicht auf Anhieb findest, hilft man dir auf dem gut ausgeschilderten Bio-Hof „Hoher Schönberg“ gern weiter.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr, Sonntag 11 bis 14 Uhr (nur Mai bis Oktober)

In Mecklenburg gibt es keine Berge? Der Hohe Schönberg beweist das Gegenteil.
In Mecklenburg gibt es keine Berge? Der Hohe Schönberg beweist das Gegenteil. Foto: Klaus Amberger

6. Ein großes Schiff in eine kleine Flasche zaubern

Ein Urlaubsort kann noch so klein sein, für ein Museum ist meist Platz. In Boltenhagen ist es das Buddelschiffmuseum, das die Attraktivität des Seebades bereichert. Wenn Du nicht nur wissen willst, wie ein Viermaster in eine Flasche kommt, sondern selbst das Kunststück vollbringen möchtest, dann geh zu Jürgen Kubatz.

Seit er zwölf Jahre alt ist, baut er Buddelschiffe. Rund 220 Exemplare können bei ihm bewundert werden. Und, wer möchte, kann unter seiner Anleitung sein eigenes Schiff in eine Flasche zaubern.

Buddelschiffmuseum | Adresse: Ostseeallee 23, Boltenhagen | Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 18 Uhr 

Im Buddelschiffmuseum findest du kleine Kunstwerke hinter Glas.
Im Buddelschiffmuseum findest du kleine Kunstwerke hinter Glas. Foto: Jens Büttner/dpa

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