Seit Mai vergangenen Jahres ist der Küstenreinigungsdienst mit 30 Booten rund um die Balearen unterwegs – auf der Suche nach Müll. Zwölf Tonnen, vor allem Plastik und Holz, hat er in diesem Jahr bereits aus dem Wasser gefischt. Im Juni waren es durchschnittlich 438 Kilogramm je Tag !

Die Ministerpräsidentin der Balearen, Francina Armengol, sagte der spanischen Zeitung „Sala de Premsa“, dass es sich um einen einzigartigen Dienst handele. Die zwölf Tonnen würden zeigen, dass es „eine unerträgliche Menge an Verschwendung auf See gebe und es „ein größeres kollektives Bewusstsein“ dafür geben müsse. 

Auch andere Regionen kämpfen mit dem Müll

In immer mehr Regionen auf der Welt wird Plastikmüll zum großen Problem, auch an den Stränden. In der Karibik schwappen Wellen aus Plastik an Land, Belize hat Plastik verboten, und auch Chile geht aktuell gegen Plastiktüten vor.